Worte der Woche

Worte der Woche

Posted by: on Jan. 17, 2017 | No Comments

Es soll ja Leute geben, die Mitte Januar ihren Christbaum noch nicht verräumt haben. Im Schreibgarten kehrt so langsam der «courant normal» ein. Die grosse Züglete ist vorbei, alle Vorsätze verwertet, und die ersten Deadline-Alarmglocken blinken panisch, wie eh und je. Für nächste Woche plane ich den fünften Gang ins Hagenholz innert Monatsfrist. Einmal war ich beruflich dort, im überraschend schicken Personalrestaurant, das übrigens öffentlich ist. Anlässlich dieses Besuches hat mich Kollege Njazi Nivokazi beim Schaffen abgelichtet. Im ordentlichen Büezertenü natürlich, mit Helm, ganz nach den Vorschriften des Betriebs. Der Mitarbeiter des Monats sagt dazu: «Hallo, 2017, herzlich willkommen!»

Daheim in der Fremde

Daheim in der Fremde

Posted by: on Dez. 13, 2016 | No Comments

Im Geschäft muss es ja immer schnell gehen. Im Trubel droht manchmal das wichtigste unterzugehen. Woher man kommt, die Wurzeln, das Weihnachtsessen, solche Sachen. Neulich landete mit der Post eine besonders sorgfältig produzierte Broschüre der reformierten Kirche Zürich auf meinem Tisch. Nanu, was habe ich denn mit Zwingli am Hut? Achso, herausgegeben von Käthi Koenig-Siegrist und Professor Peter Opitz. Letzterer ist DER Zwingliforscher an der Uni, und ich durfte ihn einmal fotografieren. Und darum erhält diese Publikation auch ihren gebührenden Platz im Archiv. Amen.

Wünsche und Wohltaten

Wünsche und Wohltaten

Posted by: on Dez. 5, 2016 | No Comments

Sehet, die zweite Kerze brennt! Der Samichlaus ist ja einer dieser Zeitgenossen, die gut organisiert sind. Wenn alles nach Plan läuft, wie seit eh und je, dann sehen wir ihn morgen noch, da und dort, oder wir hören Kinder, die ihn abends mit Kuhglocken begleiten. Dann aber hat der Nikolaus seinen Job gemacht und er kommt erst 2017 wieder. Wir können uns derweil auf das Beantworten der Bettelbriefe und das Öffnen der Törchen im Adventskalender konzentrieren. Die meisten sind ja leicht zu öffnen, manche nur mit einem Klick, für einen Sonnenstrahl Vorfreude jeden Tag. Alles gut also? Fast: Ein gewisser Campo Zeludi meint, er könne den Kalenderbrauch missbrauchen, um seine geliebten Bücher einzeln zu verschenken. Ist ihm noch zu helfen?