Baustellen verzieren oder Schilder jagen
In meinen wildesten Träumen bin ich ja „Ethnograf“ und betreibe vollberuflich, was ich einst in Lausanne studiert habe: Ethnologie. Ich widme mich also dem Studium der Leute in der Stadt. Nun gab es 1998, als ich mein Meisterstudium in der Waadt abschloss, zwar schon E-Mails, aber noch nicht so viele Social-Mediakanäle wie heute. Es gab auch schon Harald Nägeli, den „Sprayer von Zürich„, aber noch nicht jene künstlerisch tätige Person, die derzeit in und um „Zureich“ Baustellenschilder verziert. Meine Sammlung von Fotos davon ist auf ein Dutzend angewachsen, allesamt Einzelstücke. Bestimmt gibt es mehr davon. Wer hilft mir suchen und finden? Mailt mir eure Fotos oder postet sie!
Ferien im Funkloch
Die schöne, neue Welt der Remote-Arbeit bringt es ja mit sich, dass man eigentlich rund um die Uhr arbeitet. Konsequenterweise gibt es keine Ferien mehr, keinen Schlaf, keine Ruhezeiten und keine Abwesenheitsnotizen. Allerdings kann man sich natürlich nach wie vor ein Funkloch einrichten, wenn man dies möchte. Man geht dann freiwillig eine Weile „offline“ und taucht ab. Meinetwegen kann man dem auch Detox sagen. Ihr findet mich bei Bluesky, im Penso und viermal pro Jahr in der Gartenpost.
Die Schaf-Seckli-Aktion
Es war einmal ein Kalenderlie, das für das Jahr 2026 vom Frölein Da Capo alias Einfrauorchester.ch hergestellt wurde. Darin kamen auch acht (8) Kalenderblätter von einem gewissen Campo Zeludi vor, der früher auch als Postkartenfranz sein Wesen im Format Din-A6 getrieben hatte. Auf einem dieser Blätter war das Schaf-Seckli abgebildet. Nun hat ein befreundeter Unternehmer aus dem Napfgebiet eine Testauflage von echten „Schaf-Seckli“ aus Stoff hergestellt. Es gibt 21 Stück davon; eines kostet 25 Franken, plus Porto. Wer eines möchte, teile mir dies mit oder twinte mir den Stutz. Alles klar? Es gibt keinen Haken, aber wirklich nur 21 Stück davon. Dafür machen wir dann Schaf-Söckli, wenn alle Seckli weg sind.
