Ferien im Funkloch
Die schöne, neue Welt der Remote-Arbeit bringt es ja mit sich, dass man eigentlich rund um die Uhr arbeitet. Konsequenterweise gibt es keine Ferien mehr, keinen Schlaf, keine Ruhezeiten und keine Abwesenheitsnotizen. Allerdings kann man sich natürlich nach wie vor ein Funkloch einrichten, wenn man dies möchte. Man geht dann freiwillig eine Weile „offline“ und taucht ab. Meinetwegen kann man dem auch Detox sagen. Ihr findet mich bei Bluesky, im Penso und viermal pro Jahr in der Gartenpost.
Die Schaf-Seckli-Aktion
Es war einmal ein Kalenderlie, das für das Jahr 2026 vom Frölein Da Capo alias Einfrauorchester.ch hergestellt wurde. Darin kamen auch acht (8) Kalenderblätter von einem gewissen Campo Zeludi vor, der früher auch als Postkartenfranz sein Wesen im Format Din-A6 getrieben hatte. Auf einem dieser Blätter war das Schaf-Seckli abgebildet. Nun hat ein befreundeter Unternehmer aus dem Napfgebiet eine Testauflage von echten „Schaf-Seckli“ aus Stoff hergestellt. Es gibt 21 Stück davon; eines kostet 25 Franken, plus Porto. Wer eines möchte, teile mir dies mit oder twinte mir den Stutz. Alles klar? Es gibt keinen Haken, aber wirklich nur 21 Stück davon. Dafür machen wir dann Schaf-Söckli, wenn alle Seckli weg sind.
Riser – das neue Ding für Musiker
Einer meiner beiden Lieblingsschwager Ephrem Lüchinger hat ein Ding lanciert, das Riser heisst. In Musikerkreisen heisst so ein Bühnenelement, mit dem sich ein Künstler etwas von den anderen abheben kann. Damit fordert Ephrem die Grossen heraus. Die Idee: Statt Google, Apple und Meta & Co absahnen zu lassen, sollen die Musiker und Musikerinnen wieder von ihrem Beruf leben können. Es gibt eine Landingpage, wo man sich einschreiben kann. Das Ganze läuft über die App Telegram. Wer mehr wissen möchte, darf gerne das Manifest lesen. Bald dürfte damit hoffentlich Ära Spotify und Instagram vorbei sein, wenn das Zeitalter der „Riser“ angebrochen ist. Stay tuned!
