Der Ausreisser
Bei meiner jüngsten Geschichte für das Rennvelomagazin «Gruppetto» gab es Momente, wo ich mich verloren und verirrt hatte. Nun ist sie aber im Heft, die sagenhafte Story des Flüchtlings Alain Kitoko aus Kinshasa, dem das Velofahren mehr als einmal das Leben gerettet hat. Er war in seiner Jugend Radmeister im Kongo und kam vor mehr als 20 Jahren als Flüchtling in die Schweiz. Kitoko lebt in Ettiswil im Kanton Luzern, arbeitet als Bauarbeiter und sucht sein Glück pedalierend. Die Arbeit war eine Co-Produktion mit Pascal Ritter; die Fotos im Heft sind von Stephen Nthusi. Zu lesen ist die aussergewöhnliche Migrations- und Fluchtgeschichte im aktuellen Gruppetto, das ich zum Abo empfehle. Un grand merci à tous – et au vélo!
Velokultur mit GPS-Daten
Wenn’s zweitelt, so drittelt’s: mein drittes Stück für das Radsportmagazin „Gruppetto“ war wiederum ein Porträt. Für die 10. Ausgabe habe ich Jean-Sébastien Weiss aus Bulle getroffen, mit dem ich einige Leidenschaften teile. Jean-Sébastien ist der wohl aktivste, sicher der bekannteste „Stravartist“ des Landes. Er zeichnet mit der Fitness-App riesige Comics in die virtuelle Welt. Gesammelt werden diese Werke auf der Website Strav.art. Zum chinesischen Neujahr hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen: ein weltumspannendes Ferrari-Ross, mit Puzzlestücken auf allen Kontinenten. Die ganze Geschichte gibt es im Gruppetto.
Mit Dres zum Zahni nach Lausanne
Velokultur und Radsport zählen schon seit einer Weile zu meinen Steckenpferden. Ein Meister in der Kunst des Velofahrens ist der gebürtige Grindelwaldner Dres Balmer. Dres ist ein Unikum, Velojournalist und Schriftsteller, immer unterwegs. Für die Sommerausgabe des Gruppetto-Magazins durfte ich ein Porträt über ihn schreiben, unter dem Titel: „Zum Zahnarzt nach Lausanne“. Ursprung war natürlich eine Velotour, das 25. Brevet Odontologique von Zürich nach Lausanne. Tipp: Ein Abo vom Gruppetto kostet 100 Franken.
