Baustellen verzieren oder Schilder jagen
In meinen wildesten Träumen bin ich ja „Ethnograf“ und betreibe vollberuflich, was ich einst in Lausanne studiert habe: Ethnologie. Ich widme mich also dem Studium der Leute in der Stadt. Nun gab es 1998, als ich mein Meisterstudium in der Waadt abschloss, zwar schon E-Mails, aber noch nicht so viele Social-Mediakanäle wie heute. Es gab auch schon Harald Nägeli, den „Sprayer von Zürich„, aber noch nicht jene künstlerisch tätige Person, die derzeit in und um „Zureich“ Baustellenschilder verziert. Meine Sammlung von Fotos davon ist auf ein Dutzend angewachsen, allesamt Einzelstücke. Bestimmt gibt es mehr davon. Wer hilft mir suchen und finden? Mailt mir eure Fotos oder postet sie!
Ferien im Funkloch
Die schöne, neue Welt der Remote-Arbeit bringt es ja mit sich, dass man eigentlich rund um die Uhr arbeitet. Konsequenterweise gibt es keine Ferien mehr, keinen Schlaf, keine Ruhezeiten und keine Abwesenheitsnotizen. Allerdings kann man sich natürlich nach wie vor ein Funkloch einrichten, wenn man dies möchte. Man geht dann freiwillig eine Weile „offline“ und taucht ab. Meinetwegen kann man dem auch Detox sagen. Ihr findet mich bei Bluesky, im Penso und viermal pro Jahr in der Gartenpost.
Die am Schwägalpaufstieg versprochenenen Biere…
Am Tag, an dem die Schweiz an der Urne eine unschlaue Volksinitiative verwarf, nahm ich an einer Volksvelotour durch die schöne Ostschweiz teil. Genau gesagt war es der 14. Juni und es herrschte Geburtstagswetter. Wie stets benutzte ich für die Anmeldeprozeduren mein Pseudonym Campo Zeludi, wobei wir zu dritt als Team „Off Cycling“ starteten. Im Aufstieg zur Schwägalp versprach ich einem radelnden Paar je ein Bier, weil sie so ein schönes Tempo fuhren. Leider habe ich deren Namen vergessen. Hiess er Julian? Und sie? Auf der Schwägalp während der Mittagsrast traf ich sie zum zweiten Mal. Auf diesem Weg möchte ich nun die beiden Personen kontaktieren: Sie sollen sich bitte bei mir melden, um ihren Bierbon einzulösen oder wenigstens ein Schaf-Seckli zu erhalten.
