Einwürfe und Kopfbälle
Die Anthologie „Einwürfe und Kopfbälle“ mit 36 Fussballgeschichten zur Literatur-Nati ist endlich erschienen. Gerne empfehle ich die Sammlung von Geschichten rund um das runde Leder zum Kauf und zur Lektüre. Mein Dank geht an die Herausgeber Pino Dietiker, Regula Wenger, Bänz Friedli und Andri Perl. Die Viererkette hat das ganze Projekt eingefädelt und begleitet. Ich durfte mein Verhältnis zum Fussball in einem Text klären: Unter dem Titel „Von Einsen und Zweiern“ handelt meine Geschichte von Zahlendrehern, vom FCL und vom Restaurant Kreuzberg in Dagmersellen.
Die Festschrift ist im Knapp Verlag erschienen. Erhältlich ist das Buch im Buchhandel, der es zu den jubelnden Leuten auf den Rängen bringt. Schnapp dir eins!
Der Ausreisser
Bei meiner jüngsten Geschichte für das Rennvelomagazin «Gruppetto» gab es Momente, wo ich mich verloren und verirrt hatte. Nun ist sie aber im Heft, die sagenhafte Story des Flüchtlings Alain Kitoko aus Kinshasa, dem das Velofahren mehr als einmal das Leben gerettet hat. Er war in seiner Jugend Radmeister im Kongo und kam vor mehr als 20 Jahren als Flüchtling in die Schweiz. Kitoko lebt in Ettiswil im Kanton Luzern, arbeitet als Bauarbeiter und sucht sein Glück pedalierend. Die Arbeit war eine Co-Produktion mit Pascal Ritter; die Fotos im Heft sind von Stephen Nthusi. Zu lesen ist die aussergewöhnliche Migrations- und Fluchtgeschichte im aktuellen Gruppetto, das ich zum Abo empfehle. Un grand merci à tous – et au vélo!
Ferien im Funkloch
Die schöne, neue Welt der Remote-Arbeit bringt es ja mit sich, dass man eigentlich rund um die Uhr arbeitet. Konsequenterweise gibt es keine Ferien mehr, keinen Schlaf, keine Ruhezeiten und keine Abwesenheitsnotizen. Allerdings kann man sich natürlich nach wie vor ein Funkloch einrichten, wenn man dies möchte. Man geht dann freiwillig eine Weile „offline“ und taucht ab. Meinetwegen kann man dem auch Detox sagen. Ihr findet mich bei Bluesky, im Penso und viermal pro Jahr in der Gartenpost.
