Un camion pour Jacques

Un camion pour Jacques

Posted by: on Nov. 21, 2016 | No Comments

Neulich schrieb mir mein alter Freund Jacques Kassoguë aus dem Dogonland in Mali ein SMS, ob ich ihm bitte einen Lastwagen nach Afrika schicken könne. Einen ausrangierten Benz zum Beispiel, einen Kipper für den Kiestransport. Hat jemand zufällig so einen rumstehen? Ein Laster würde es Jacques erlauben, als Unternehmer tätig zu sein. Eine herrliche Vision. Natürlich wirft die Umsetzung in die Praxis einige Fragen auf. Deshalb lässt mich das Gedankenspiel des Unternehmens auch nicht los. Angesichts der rasant näher kommenden Weihnachtszeit wird es jedoch 2017, realistischerweise. En attendant habe ich Webtexte für eine wohltätige Organisation in der Schweiz redigiert.

Verliebt in die Schweiz

Verliebt in die Schweiz

Posted by: on Nov. 14, 2016 | No Comments

Wir Medienschaffenden sind gern mittendrin, am Liebsten auf allen Kanälen. Manchmal sind wir der Zeit eine ganze Saison voraus, manchmal sausen wir narrenfrei extra an der Aktualität vorbei. So hat der unbestechliche Nebelspalter den Trump schon vor Monaten in der Rubrik Ignoranten abgehandelt, dafür strahlt Hillary auf dem aktuellen Cover immer noch. Ätsch! Satire darf das, natürlich, sie muss ja die Realität ständig toppen. Die unschuldige Schweiz freut sich derweil ungetrübt auf die nächste Wintersaison, wo Ami Sabi in Flims den Kleinsten wieder auf die Schwünge im Schnee hilft. Ganz natürlich.

Soziale Roboterlyrik

Soziale Roboterlyrik

Posted by: on Juni 29, 2016 | No Comments

Ab und zu attestiert mir jemand bei LinkedIn die Kompetenz «Digitale Medien». Das tut mir immer ein bisschen weh, weil das zwar gut gemeint ist, aber auch hohl. Alle Medien – junge, alte, digitale wie analoge, sind Werkzeuge der Kommunikation, Medien eben, die zum Glück niemand allein beherrscht. Jedenfalls nicht unabhängig vom Publikum. Facebook zum Beispiel ist als eindimensionaler Zeitvergeuder einerseits recht asozial, wenn ich mir diesen belasteten Begriff so unbedarft erlauben darf. Allerdings besuche ich diese lustige Arena trotzdem gern, wegen der guten Gespräche. Deshalb ist auch das einst brotlose Dichten ein zukunftsträchtiges Gewerbe. Und ich bin im Zweifelsfall immer für den guten alten Post-it-Zettel. Oder für die Gartenpost auf Papier. Sie auch? Vielen Dank.