Sommerzeit, Wechselbad
Im Gegensatz zu Menschen kennen Maschinen ja keine unverhofften Veränderungen, Überraschungen und Verspätungen. Bots wären an einer WM auch nie vorzeitig ausgeschieden, wo sie doch wirklich Weltmeister werden wollten. Tja, in vier Jahren werden wir wieder träumen können. Den Sommer verbringe ich mehrheitlich mit Lesen und Faulenzen. Falls ich auch wieder einmal etwas schreiben sollte, erfahren das die Abonnenten der Gartenpost zuerst. Der Newsletter kommt viermal im Jahr, strikt und recht pünktlich. Anmelden mittels Email kann man sich hier. Muchas Gracias!
Tierische Tour im Jura
Vor einem Jahr verbrachten wir zwei freie Tage als Musterfamilie im Jura. Radelnd, Fossilien schürfend, im Stroh schlafend und im Untergrund spazierend. Im Wald, just neben den Höhlen von Réclère, trafen wir urplötzlich auf jede Menge Dinos. Die Reportage der Familientour erschien im Sommerkatalog von Schweiz Tourismus unter dem Titel «Jurassic Park». Irene, die beste Fotografin der Welt, meint, wir wären als Model wieder mal zu haben für so einen Spass. Nur im Fall.
Guete Tag, Guete Tag!
Man kann natürlich jeden Tag x-mal eine neue Platte auflegen. Andererseits gibt es Phasen im Leben, wo man immer wieder die gleiche Melodie spielt. Die Kleinkinderphase ist so eine, und dann ist man als Elternteil mitunter froh um etwas Abwechslung in der Küche. Wer Schweizer Kinderlieder aus den 1970ern hören möchte, als Kontrapunkt zu den Schwiizergoofe vom Coop und diesen Kinderpunkbands, die nicht aufhören können, dem sei das zeitlose Werk «Guete Tag, Guete Tag» empfohlen. Ich war mit meiner grossen Schwö im Mai 1975 auf der Rückseite der Schallplatte abgebildet. Die Originalaufnahmen sind seit kurzem als CD erhältlich. Wo? Nur bei Mama!
