Der örtliche Gesangsverein tritt auf
Immer Dienstags ist Probe. An der Schöneggstrasse, im vierten Stock, im Bürohaus, wo Marc aus dem Bass sein Atelier hat. Dann gibt es eine dynamische Chorleiterin und ein paar Zugpferdchen für das Jahreskonzert. Zürich ist gar nicht so anders wie das Dorfleben, damals irgendwo in den 80ern im Mittelland, wo wir aufwuchsen und im Jugendchor sangen. Bald aber ist Showtime, in Zürich, Bern und Luzern. Introducing: The Chor.
Ernsthafte Ernte
Ach, gegen das Kalauern ist kein Kraut gewachsen. Im letzten Eintrag ist mir schier das Wort Urwerk entschlüpft. Ich habe es dann doch korrigiert, weil manche Komik eben deplaciert ist. Nun bin ich aber seit mehr als einem Jahr bei einer seriösen Fachzeitschrift als Redaktor tätig. Dabei ist vornehmlich Sachlichkeit gefragt. Und das Korrekte versteht sich von selbst. Endlich bin ich dazu gekommen, ein paar Müsterchen des ersten Arbeitsjahrs auf diese vernachlässigte Website zu stellen. Die Kostproben sind in den Schubladen Interviews, Porträts und im Archiv. Als Erntedank.
Die Ignoranten ignorieren ihr Ablaufdatum
Es ist zu einem traurigen Running Gag verkommen, dass der Autor der Ignoranten die Deadlines des Nebelspalters eher satirisch interpretiert. Nun aber ist in den Sommerferien etwas Überraschendes geschehen: Die totgeglaubte Serie der Ignoranten, die seit Herbst 2013 Monat für Monat wie ein Uhrwerk aus der primitiven Schweiz erscheint, erhielt unverhofft eine Verlängerung. Früher sagten wir dem das Armenseelenlicht. Der 40. Ignorant in der aktuellen Ausgabe heisst mit Nachnamen Meier-Mengele und sieht aus wie ein Krokodil. Nach dem heutigen Wissensstand ist es nicht der letzte Ignorant, das Reservoir scheint unerschöpflich.
