Das Skelett und der Tschäpper
Mögen Sie «Soziale Medien», ganz generell gefragt? Eine sehr pauschale Kategorie, ich weiss, die nicht kategorisch abzulehnen ist. Das wäre ja unmöglich und vorgestrig, wenn man das täte. Ab und zu tut es aber sicher gut, seinen persönlichen Medienkonsum zu überdenken und etwas an der Allokation zu justieren. Oder etwas Neues auszuprobieren. Während mein Sohn mittels Youtube-Tutorials probiert, den Rubik’s Cube zu knacken, habe ich jüngst im Blog des ASVZ eine Lanze gebrochen für «Social Media» im Sport. Ja, Stats matter. Oder wie man auch schreiben könnte: «Putting the social back to media» quasi. Denn das Publikum gehört doch dazu, oder?
Ziele aktualisieren oder Updates justieren
Ich leide ja nicht nur unter meiner Ichbezogenheit, sondern auch unter einem Überfluss an Geräten und Tools. Dies zeigt sich im Alltag mit den Apps im Fairfon, den Büchern auf dem Nachttisch oder den Velos im Keller. Womit ich selten kämpfe, ist die Motivation. Als Mittel gegen jegliche Sinnskrise empfehle ich das Setzen eines Saisonziels, was ich unlängst im Blog des ASVZ ausgeführt habe.
Wilt versus Neville (eine Art Beifang)
Während den Jahren der Coronapandemie nahm ich aktiv an einem Schreibzirkel teil, dem «Post Pandemic Planet». Es freut mich, dass die Sache nun bei Mutantia auf Spanisch weitergeht. Die Welt dreht sich also postcovid quasi weiter. Persönlich habe ich abgeschlossen mit der Seuche, wobei es ja genug geopolitische Sorgen gibt, die uns erhalten bleiben. Beim Schreiben meiner Demission stolperte ich über die Chamberlains der Geschichte. Vom Briten Neville (1869 – 1940) bleibt das Zitat: «Hitler has missed the bus» und die gescheiterte Appeasementpolitik. Von Wilt (1996 – 1999) dagegen gibt es meines Wissens keine Rekorde mehr. Dafür hat er sogar einem Argument von libertären Ökonomen einen Namen gegeben, eben dem Chamberlain-Argument.
