Ziele aktualisieren oder Updates justieren
Ich leide ja nicht nur unter meiner Ichbezogenheit, sondern auch unter einem Überfluss an Geräten und Tools. Dies zeigt sich im Alltag mit den Apps im Fairfon, den Büchern auf dem Nachttisch oder den Velos im Keller. Womit ich selten kämpfe, ist die Motivation. Als Mittel gegen jegliche Sinnskrise empfehle ich das Setzen eines Saisonziels, was ich unlängst im Blog des ASVZ ausgeführt habe.
Wilt versus Neville (eine Art Beifang)
Während den Jahren der Coronapandemie nahm ich aktiv an einem Schreibzirkel teil, dem «Post Pandemic Planet». Es freut mich, dass die Sache nun bei Mutantia auf Spanisch weitergeht. Die Welt dreht sich also postcovid quasi weiter. Persönlich habe ich abgeschlossen mit der Seuche, wobei es ja genug geopolitische Sorgen gibt, die uns erhalten bleiben. Beim Schreiben meiner Demission stolperte ich über die Chamberlains der Geschichte. Vom Briten Neville (1869 – 1940) bleibt das Zitat: «Hitler has missed the bus» und die gescheiterte Appeasementpolitik. Von Wilt (1996 – 1999) dagegen gibt es meines Wissens keine Rekorde mehr. Dafür hat er sogar einem Argument von libertären Ökonomen einen Namen gegeben, eben dem Chamberlain-Argument.
Bänderriss, meine Fresse
Man muss ja nicht immer alles tun. Fussball gespielt habe ich zum Beispiel schon ewig lange nicht mehr. Dafür war ich diesen Winter wieder einmal in der Sauna und sogar zweimal auf der Kunsteisbahn. Im Fussballmagazin Zwölf #89 aber ist jüngst ein weiteres Legendenspiel erschienen, wo ein Roger vorkommt, der auf dem Feld unglücklich agiert. Parallelen zum echten Leben sind rein fiktiv und unbeabsichtigt. Das Heft ist am Kiosk erhältlich und kostet 8 Franken 50. Also etwa so viel wie ein Päckli Zigis.
