zum Ersten, zum Zweiten und zum…
Gestern habe ich in der S24 in Zug einen Geigenkasten gefunden. Niemand war mehr im Zug. Also habe ich reingeschaut. Es war eine Kindervioline drin, ein Bogen auch, aber kein Name. So ein Drama! Ich stellte mir das vergessliche Künstlerkind zuhause vor, ohne Geige. Was macht man da? Ich rief den Railservice an. Die rieten mir, den Fundgegenstand am SBB-Schalter abzugeben, was ich auch tat. Ich hoffe schwer, dass die Geige so wieder zum Kind kommt. Sonst taucht sie womöglich im Supermarkt der Fundsachen in Wollishofen auf. Dort komme ich auf der Schnäppchenjagd ab und zu vorbei. Manchmal gibt es den Fundsachenverkauf auch live, an einer Gant. Neulich war ich deshalb für das Magazin CIGAR an der higa in Chur. Als Kontrast besuchte ich auch erstmals eine Kunstauktion. Die soeben erschienene Reportage heisst: Unter dem Hammer.
Wenn Familien ausfliegen… (Ferientipps à gogo)
Es ist schon wahr: Gerade in der Sommerschulferienzeit, wenn alle Leute ihre Kinder in Autos und Flugzeuge verpacken und verreisen, ist es daheim am schönsten. Man kann ja trotzdem zwischendurch einen Ausflug machen. Zum Beispiel in eine ferne Badi oder auf eine Burgruine oder in ein Paradies. Das waren jetzt nur drei Beispiele aus der Super-Freizeit-Erlebnis App von Schweiz Tourismus. Da hat es mehr als 1000 Ausflugsideen drin, für jede Saison, jedes Wetter und jede Gegend, für jede Menge Kinder zwischen 0 und 16 Jahren, alle getestet und geprüft. Auch für ungezogene Bälger hats was drin in diesem Tool, garantiert. Der Schreibgarten macht das Büro trotzdem ein paar Wochen zu. Schöne Ferien!
Achtung Werbung!
Diesen Titel habe ich bewusst gewählt, weil ja niemand etwas liest, wo Werbung darüber steht. So kann ich nun getrost ein Geheimnis ausplaudern, ohne dass jemand davon Notiz nimmt. Hihi. Denn ja, es stimmt, ich schreibe manchmal ganz gern Werbetexte. Obwohl es unter Journalisten durchaus verpönt ist, darf das auch eine Publireportage oder gar ein Advertorial sein. Zugegeben, das sind wüste Wörter, wie viele Begriffe aus der Werbewelt. Aber der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein. Sondern auch vom Zirkus. Vespasian würde dazu vielleicht sagen: «non olet».
