Gartenpost und Postkartenfranz

Gartenpost und Postkartenfranz

Posted by: on Nov. 19, 2014 | No Comments

Ab und zu trudeln hier Emails ein, die mir anbieten, für redaktionelle Inhalte auf diesem „gut aktualisiertem Blog“ ein paar Euro zu bezahlen. Pflichtbewusst antworte ich jeweils postwendend und persönlich, dass hier nur Eigenwerbung wuchere und dass der Schreibgarten ausserdem nicht so billig sei. Der gute Franz ist eine Ausnahme. Für seinen Postkartenservice, der im Dezember in die dritte und letzte Saison geht, mache ich gerne Werbung. Franz hat die rote Tinte ausgepackt und musste für einen geordneten Ausstieg aus dem Startup leider die Gebühren erhöhen. Aber so wie ich ihn kenne, ist die Abschreckungsbotschaft ironisch gemeint. Jetzt oder nie mehr: Bis Ende Jahr kann man das Postkartenabo vom Franz noch bestellen! Wer das gute alte Email der Postkarte vorzieht, etwa weil es nichts kostet, kann stattdessen natürlich auch den Newsletter aus dem Schreibgarten abonnieren.

Das geheimnisvolle Medium und die Postkarte

Das geheimnisvolle Medium und die Postkarte

Posted by: on Mai 27, 2014 | No Comments

Selbst als Insider bleibt es für mich oft ein Rätsel, wie die anderen Medien so funktionieren. Gut, es gibt die Aktualität. Und Medien haben gern einfache Botschaften. Da macht sich einer wie Franz manchmal das Leben selbst schwer, wenn er seine Posts mit multiplen Informationen und Abschweifungen überlädt. Auch seine privaten Postkartenprintprodukte sind im Kern nicht sofort durchschaubar und vielschichtig. Umso besser, wenn aus heiterem Himmel für eine der Postkarteneditionen in der Stilbeilage des stilbildenden Mediums NZZ geworben wird. Eines schönen Sonntags, ohne besonderen Grund, einfach so.

Der Geist aus der Maniokbierschale

Der Geist aus der Maniokbierschale

Posted by: on Mai 21, 2014 | No Comments

Ohne Maniokbier geht im Amazonas gesellschaftlich gar nichts. Das Schlüsselgetränk wird jedem Reisenden offeriert. Dabei ist das westliche Verständnis für Küchenhygiene nach wie vor herausgefordert. Denn traditionell wird das «Spuckebier» mittels Einspeichelung hergestellt. Im Maniokbier stecken aber noch viele weitere kulturelle Missverständnisse, etwa das scheinbar besinnungslose Besäufnis, das sich als Selbstreinigung eines Meistertrinkers entpuppt. Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich hat die Bedeutung des Kultgetränks erforscht. In der Ausstellung zur Wiedereröffnung sind diverse Trinkgefässe und deren Mythen zu entdecken. Dazu erschien im Dossier des neuen UZH Magazins ein Artikel über den Geist des Amazonas.