Komische Reklamereihe
Eine Weile lang habe ich für diesen Beitrag verschiedene missverständliche Titel erwogen, mit möglichst sperrigen Wörtern wie Metamorphose, Akquise oder gar crocodilus mordens stillographium. All diese Wortspiele habe ich verworfen, weil ich ja nur sagen will, dass ich mich sehr über den neuen Strapazinkleber des Betriebs freue. Der fabelhafte Andy Fischli hat ihn gestaltet, wie auch die zwei vorgängigen Sujets der Trilogie. Möge die künstlerisch angehauchte Reklame für sich sprechen und lange haften bleiben.
Postkartenfranz eingepackt
Lustig wars, irre und sehr haptisch. Ebenso teuer & treu. Nach drei Jahren fröhlichem Betrieb ist der Postkartenabo-Service also eingestellt.
Franz lebt natürlich weiter, schliesslich ist er der Beweis für die real existierende Fantasie des Weltpostkartentestwesens. Nur weiss leider niemand, wo genau er steckt. Tja, schwer fassbar, der Typ.
Vielleicht schickt er ja wieder mal einen Gruss. So long!
zum Ersten, zum Zweiten und zum…
Gestern habe ich in der S24 in Zug einen Geigenkasten gefunden. Niemand war mehr im Zug. Also habe ich reingeschaut. Es war eine Kindervioline drin, ein Bogen auch, aber kein Name. So ein Drama! Ich stellte mir das vergessliche Künstlerkind zuhause vor, ohne Geige. Was macht man da? Ich rief den Railservice an. Die rieten mir, den Fundgegenstand am SBB-Schalter abzugeben, was ich auch tat. Ich hoffe schwer, dass die Geige so wieder zum Kind kommt. Sonst taucht sie womöglich im Supermarkt der Fundsachen in Wollishofen auf. Dort komme ich auf der Schnäppchenjagd ab und zu vorbei. Manchmal gibt es den Fundsachenverkauf auch live, an einer Gant. Neulich war ich deshalb für das Magazin CIGAR an der higa in Chur. Als Kontrast besuchte ich auch erstmals eine Kunstauktion. Die soeben erschienene Reportage heisst: Unter dem Hammer.
