Erste Hilfe für die Hosentasche
Neulich habe ich meiner 13-jährigen Tochter die ZVV-App installiert, damit sie mit ihrer Klasse für einen Ausflug eine Albistageskarte lösen konnte. Sie gingen dort wandern und lernten einen neuen Lehrer kennen, was der Zweck der Reise war. Nun gibt es viele Apps, auch viele, die ich täglich brauche, etwa von Microsoft das Outlook oder von Apple das Mail. Seit neustem habe ich auf meinem einjährigen Fairfon den „Erste-Hilfe-Guide“ installiert. Die App wurde von Sina Zurkirchen im Rahmen einer Fachmaturaarbeit entwickelt und ist dazu da, im Notfall den Nutzer oder die Nutzerin durch die Nothilfe zu navigieren. Quasi ein Nothelferkurs für den Hosensack. Coole Sache! Nähere Infos im Flyer anbei. Die App ist kostenlos im Google Play Store oder im App Store erhätlich.
Ted wirft das Lasso und verlässt die Pandemie
Mein Sohn (9) hat zu Weihnachten zwei Spielzeuge aus der Reihe «Super Mario Lego» erhalten, während seine älteren Schwestern vom Mami ein Eifon kriegten. Also quasi ein Zweifon, nicht zu verwechseln mit einem Zweitfon. Die Bauanleitung zu Super Mario Legos gibt es nicht mehr auf Papier, sondern digital auf einer App. Da es sich um das gleiche Kind handelt, das nicht so gern Fussball spielt, versuche ich den Bogen zum Texaner Ted Lasso zu schlagen, ohne ihn zu überspannen. Denn das wäre ja, wie wenn Odysseus in der Oper die Götter ärgern würde. Was ich sagen wollte: «Nintendo Switch» wurde nun durch «Super Mario Lego» abgelöst und die App auf dem alten Handy von Samsung entsprechend gelöscht. Praktisch gleichzeitig ist im Zwölf zum Jahreswechsel ein neues Legendenspiel erschienen. Guten Rutsch ins 2022!
Kein Adventskalender
Muss ich nun auch noch einen Adventskalender veröffentlichen? Nun, nein, niemand muss so etwas tun, es gibt keinen Zwang. Was soll denn dieser Post? Es ist nur eine Mitteilung zur Beruhigung des Internets, in pandemischen Zeiten. Ja, menschliche Wärme ist nach wie vor erlaubt und kostet nichts. Abstand und Hygiene aber sind ebenso wichtig. Man beachte weiter die Durchsagen des BAG und halte sich an die üblichen Anstandsregeln. Als Lektüre empfehle ich das Buch „Stop reading the news“ von Rolf Dobelli. Wer es vor mir lesen möchte, das Manifest aus dem Jahr 2009, auf englisch, melde sich doch bei mir. Weil ein unberührtes Exemplar liegt auf der Beige der Ungelesenen. Statt einem Adventskranz. Ist weniger feuergefährlich.
