Baden ist das Sommerthema 2014
Ich habe die Agenda aktualisiert und das Sommerthema festgelegt. Es hat sich aufgedrängt. Denn in Baden findet im August der 92. Auslandschweizer-Kongress statt. Ich darf von dort aus eine Woche lang eine Gruppe junger Auslandschweizer durch die Schweiz führen. In Baden begann im Sommer 1996 übrigens auch meine Auslandschweizer-Geschichte. Anfang August darf ich dort zudem zum Nationalfeiertag meine erste 1.-August-Ansprache halten. Möge es im Sommer noch mehr Gelegenheiten geben, um baden zu gehen, sowohl in fliessenden wie in stillen Gewässern.
Der Geist aus der Maniokbierschale
Ohne Maniokbier geht im Amazonas gesellschaftlich gar nichts. Das Schlüsselgetränk wird jedem Reisenden offeriert. Dabei ist das westliche Verständnis für Küchenhygiene nach wie vor herausgefordert. Denn traditionell wird das «Spuckebier» mittels Einspeichelung hergestellt. Im Maniokbier stecken aber noch viele weitere kulturelle Missverständnisse, etwa das scheinbar besinnungslose Besäufnis, das sich als Selbstreinigung eines Meistertrinkers entpuppt. Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich hat die Bedeutung des Kultgetränks erforscht. In der Ausstellung zur Wiedereröffnung sind diverse Trinkgefässe und deren Mythen zu entdecken. Dazu erschien im Dossier des neuen UZH Magazins ein Artikel über den Geist des Amazonas.
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Es passiert ja so viel die ganze Zeit, dass man als ein Schreiber & Sprecher kaum Schritt halten mag. Deshalb habe ich die Technik der Bilokation entwickelt, die kurz vor der Marktreife steht. (Der Postkartenfranz ist übrigens ein ungeplanter Spin-Off dieser Experimente). Zweimal bin ich nun schon gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten öffentlich aufgetreten. Es hat ganz gut geklappt, was auch von den lokalen Medien wohlwollend registriert wurde. 2014 werde ich weiter an der Bilokation feilen. Ein nächster Prüfstein steht schon fest. Und wenn es mit der Bilokation dann richtig klappt, blicke ich einer rosigen Zukunft als solistischer Doppelverdiener entgegen. Heissa!
