Worte der Woche
Es soll ja Leute geben, die Mitte Januar ihren Christbaum noch nicht verräumt haben. Im Schreibgarten kehrt so langsam der «courant normal» ein. Die grosse Züglete ist vorbei, alle Vorsätze verwertet, und die ersten Deadline-Alarmglocken blinken panisch, wie eh und je. Für nächste Woche plane ich den fünften Gang ins Hagenholz innert Monatsfrist. Einmal war ich beruflich dort, im überraschend schicken Personalrestaurant, das übrigens öffentlich ist. Anlässlich dieses Besuches hat mich Kollege Njazi Nivokazi beim Schaffen abgelichtet. Im ordentlichen Büezertenü natürlich, mit Helm, ganz nach den Vorschriften des Betriebs. Der Mitarbeiter des Monats sagt dazu: «Hallo, 2017, herzlich willkommen!»
Daheim in der Fremde
Im Geschäft muss es ja immer schnell gehen. Im Trubel droht manchmal das wichtigste unterzugehen. Woher man kommt, die Wurzeln, das Weihnachtsessen, solche Sachen. Neulich landete mit der Post eine besonders sorgfältig produzierte Broschüre der reformierten Kirche Zürich auf meinem Tisch. Nanu, was habe ich denn mit Zwingli am Hut? Achso, herausgegeben von Käthi Koenig-Siegrist und Professor Peter Opitz. Letzterer ist DER Zwingliforscher an der Uni, und ich durfte ihn einmal fotografieren. Und darum erhält diese Publikation auch ihren gebührenden Platz im Archiv. Amen.
Lustiges Lagerleben
Die Auslandschweizer-Organisation ASO feierte auf dem Bundesplatz in Bern kürzlich ihr 100-Jähriges Bestehen. Der Jugenddienst richtete für das Jubiläum ein hübsches Sommerprogramm an, bei dem fast 150 Jugendliche in vier verschiedenen Lagern zwei Wochen lang quer durch die Schweiz zogen. Ich durfte eine kleine Kulturgruppe via Estavayer, Delémont, Aarburg, Luzern, Rütli und Vitznau nach Bern führen. Und wir wurden auf unserem Trip erfreulicherweise praktisch ohne Unterbruch von diversen Massenmedien begleitet. Schön war’s.
