aufgeräumt ins Jahresende
Aufräumen tu ich ja nicht so wahnsinnig gern. Aber in der Jahresendpanik muss man manchmal gewisse Sachen erledigen, weil sie es von selber ja doch eher selten tun. So habe ich im Wirrwarr des wuchernden Schreibgartens da und dort ein bisschen gehackt und geschnitten. Ein paar alte Bücher bin ich auch losgeworden, danke den lesehungrigen Abnehmern! Und jetzt können wir glaub langsam zur Besinnung schreiten. Fröhliche Festtage!
Wünsche und Wohltaten
Sehet, die zweite Kerze brennt! Der Samichlaus ist ja einer dieser Zeitgenossen, die gut organisiert sind. Wenn alles nach Plan läuft, wie seit eh und je, dann sehen wir ihn morgen noch, da und dort, oder wir hören Kinder, die ihn abends mit Kuhglocken begleiten. Dann aber hat der Nikolaus seinen Job gemacht und er kommt erst 2017 wieder. Wir können uns derweil auf das Beantworten der Bettelbriefe und das Öffnen der Törchen im Adventskalender konzentrieren. Die meisten sind ja leicht zu öffnen, manche nur mit einem Klick, für einen Sonnenstrahl Vorfreude jeden Tag. Alles gut also? Fast: Ein gewisser Campo Zeludi meint, er könne den Kalenderbrauch missbrauchen, um seine geliebten Bücher einzeln zu verschenken. Ist ihm noch zu helfen?
Un camion pour Jacques
Neulich schrieb mir mein alter Freund Jacques Kassoguë aus dem Dogonland in Mali ein SMS, ob ich ihm bitte einen Lastwagen nach Afrika schicken könne. Einen ausrangierten Benz zum Beispiel, einen Kipper für den Kiestransport. Hat jemand zufällig so einen rumstehen? Ein Laster würde es Jacques erlauben, als Unternehmer tätig zu sein. Eine herrliche Vision. Natürlich wirft die Umsetzung in die Praxis einige Fragen auf. Deshalb lässt mich das Gedankenspiel des Unternehmens auch nicht los. Angesichts der rasant näher kommenden Weihnachtszeit wird es jedoch 2017, realistischerweise. En attendant habe ich Webtexte für eine wohltätige Organisation in der Schweiz redigiert.
