Flugs ins sonnige 2016
Kaum war der Reka-Sommerkatalog erschienen und noch «genug Energie für alle» da, schneite es über die Festtage nochmal Arbeit herein. Die Coopzeitung schickte mich für einen Augenschein ins sonnige Braunwald. Die Titelgeschichte mit Fotos von Yannick Andrea zeigt, wie man im Glarnerland trotz Klimakapriolen familienfreundlich bleibt: «Glücklich mit und ohne Schnee.» Ein gutes Motto fürs angebrochene Jahr 2016.
Etwas tun in düsteren Zeiten
Die politische Grosswetterlage ist in letzter Zeit schwammiger geworden, schlimme Ereignisse werfen viele Fragen auf. Soll man jetzt nach Paris reisen? Oder ganz sicher nicht? Besser wird es ja kaum, was manchem Weltenbürger aufs Gemüt schlägt. Aber muss deshalb der kleine Ignorant von der Strasse in diesem Krieg mitkämpfen? Hat er nicht Besseres zu tun? Und ist es hilfreich, wenn Zeitungen ein paar Körnchen Good News zwischen die Sensationsbilder streuen? Die Antwort auf all diese Fragen ist ein deutliches Jein. In düsteren Zeiten sorge jedes eifrig für etwas Helle in seiner Umgebung. «Business as usual» also, unaufgeregt und zuverlässig. Beispiele gefällig? Aber gerne: Studentische Nothilfe, entspannte Medienarbeit, leichtverdauliche Satire. Oder meinetwegen Mentalreisen, die sind zwar wild, aber fast ohne Risiko.
Worte im Laden kaufen
Das gesprochene Wort kommt viel zu kurz. Auch der Schreibgärtner kann sich dem nicht ganz entziehen. Gegensteuer gibt die tolle Plattform Spoken Word, auf der man Texte fürs Ohr kaufen kann. Ich habe dort auch ein paar Geschichten im Angebot. Neu ein lyrisches Manifest und ein mysteriöses Negligé, das nachhaltig nach hallt. Hört doch rein und ladet munter runter, es ist günstig: Für 1 Franken 50 hört ihr meinen bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung. Einen welschen Stabreim gibts schon ab läppischen 50 Rappen.
