Alles andere ist Wurst
Die unsichtbare Hand, die alles lenkt, muss Wurstfinger haben. Anders ist es nicht zu erklären, was in diesem Mai so wonnig zusammen passt. Die neueste Ausgabe der Satirepostille Nebelspalter nimmt die gehobene Küche auf die Schippe: 16 Seiten für Besseresser. In der Gastrofachzeitschrift Salz & Pfeffer dagegen wird zeitgleich die Cervelat prominent gewürdigt. In beiden Heften aber durfte derselbe Autor je eine Seite beisteuern. Die Schweinswurst kommt ebenfalls zweimal vor. Zufall? Nein, Tatsache! Hier der Ignorant Bruno de Cervelat und da das heisse «Grill»-Ding im Pfeffer. Alles andere ist eh Wurst.
Jedem seine Aufgabe
Seit einer gefühlten Ewigkeit versaufe ich täglich im Arbeitsmeer. Über Wasser halte ich mich mit Zuversicht, Jammern auf Topniveau und eifrigem Rudern. Zum Glück ist nicht alles immer dringend. Als Weltklasse-Planungspartner mit Weitblick steht mir seit einem Jahr die Edition Salz & Pfeffer zur Seite. Tobias Hüberli und Sarah Kohler decken mich mit wunderbaren Aufträgen ein und haben auch ein Ohr, wenn es mal brennt, was im Journalismus wie im Gastgewerbe ja vorkommen soll. In der aktuellen Ausgabe von Salz und Pfeffer ist nun ein Bericht über das Mäzenatentum in der Spitzengastronomie erschienen. Mit dem Fotografen Jürg Waldmeier durfte ich drei Gönner in Heiden, Champfèr und Weggis besuchen. Die Geschichte im Magazin steht unter dem Titel «Kochkunst sponsern». E Guete!
Echo von allen Seeseiten
Die Poesiewoche im Schreibgarten ging rasch vorbei. In der Zürichseezeitung erschien ein vielsagendes Echo zum Auftakt in Wädenswil. Den Schlussbericht zu meiner Poetry Slam-Phase «Von Fukushima bis kurz vor Beznau» will ich noch nachliefern. Poesie ist auf jeden Fall nachhaltiger als PR. Umso cooler, dass eine Saat vom letzten Herbst unverhofft Früchte getragen hat: In der Luzerner Zeitung erschien ein Hintergrundbericht zum Tag der Logopädie. Wahr!
