Business as usual? Beinahe.
Es gibt Leute, die verbieten ihren Enkelkindern, das Wort «Corona» in den Mund zu nehmen. Oder sie müssen, wenn es doch passiert, wie bei einem Fluchwort eine Münze ins Kässeli bezahlen. Ich glaube, dieser schräge Frühling sollte Anlass sein, sich zu verändern. Neulich habe ich ein paar Arbeitsproben auf die Website gestellt. Darunter ein Porträt einer Sachbearbeiterin auf der Ausgleichskasse Zug, die mit der Flut an Erwerbsersatzgesuchen konfrontiert war. Und ein Interview mit dem Direktor der Auffangeinrichtung BVG, das in der «Schweizer Personalvorsorge» erschien. Wir leben in bewegten Zeiten!
Wäg vo mir
Heidi Happy hat für Stephan Eicher ein herzergreifendes Liebeslied geschrieben. Das Duett erscheint just zum Tag der Arbeit und heisst «Wäg Vo mir». Ich durfte für die Promo des Songs einen Pressetext schreiben. Und das Foto der zwei hat Reyn Owehand gemacht – der Pianist der Eicherband.
Ein Storch in der Röhre
Im Fussballmagazin Zwölf bin ich für das Legendenspiel verantwortlich, was in Tat und Wahrheit Teamwork ist. In der Regel spielt mir der begnadete Regisseur und Rahmenvergolder Sascha Török einen Steilpass zu, ich sible wie eine Wespe, um den Ball noch vor der Cornerlinie zu erlaufen, manchmal gibt es einen Doppelpass, etwas Tikitaka und dann schliesst sich irgendwann das Tor, meist von Torschlusspanik begleitet. Im aktuellen Heft #77 kam die hübsche Vorlage mit René und Pius in der Röhre. Die Ausgabe ist übrigens auch sonst lesenswert, porträtiert wird ein gewisser Gabet Chapuisat. Und der FCL-Held Pascal Schürpf.
