Zwei Dinge flugs auf einem Teppich
Wenn ich an einem Montagmorgen mich manchmal bücke, um Kinderspielzeug vom Boden aufzulesen, bilde ich mir gern ein, dass dies auch als Morgengymnastik zählt. Den Bückling, meini. Vielleicht ist es das, was mir der zweite Frühling der Pandemie sagen will. Einige Rätsel jedoch bleiben bestehen, virale Pandemie hin oder her. Möglicherweise sind es zwölf oder mehr. A propos Zwölf: Im gleichnamigen Fussballmagazin ist neulich wieder ein Legendenspiel erschienen. Das war’s auch schon.
Zierfisch essen im Backoffice?
Ziemlich genau seit 4 Jahren wetze ich mit dem grossartigen Thomi Borowski regelmässig die Klingen auf dem Blog des ASVZ. Pro und Kontra heisst die Rubrik dieses Wortgefechts. Inhaltlich geht es darin stets um mehr oder weniger nebensächliche Sportfragen. Heute Montag, im zweiten Märzen der Pandemie, mit gewissen Lockerungen, lautet die Frage: Soll man vor dem Training etwas knabbern? Ich bin pro, Thomi dagegen.
Tanzen, kämpfen, Theater spielen
Wenn mir an einem nebligen Montagmorgen in der Isolation die Decke auf den Kopf fällt, denke ich an Lord Byron, der im Keller vom Chateau de Chillon einst schmachten musste. Das beruhigt mich, weil er ja wieder frei kam. Und es werden wieder bessere Zeiten kommen, wo man wieder reisen darf und Abenteuer erlebt. En attendand le bonheur übe ich Demut und mache mein tägliches Workout. Für den Blog des ASVZ durfte ich die Sportart Capoeira ausprobieren. Krassovic!
