Ted wirft das Lasso und verlässt die Pandemie
Mein Sohn (9) hat zu Weihnachten zwei Spielzeuge aus der Reihe «Super Mario Lego» erhalten, während seine älteren Schwestern vom Mami ein Eifon kriegten. Also quasi ein Zweifon, nicht zu verwechseln mit einem Zweitfon. Die Bauanleitung zu Super Mario Legos gibt es nicht mehr auf Papier, sondern digital auf einer App. Da es sich um das gleiche Kind handelt, das nicht so gern Fussball spielt, versuche ich den Bogen zum Texaner Ted Lasso zu schlagen, ohne ihn zu überspannen. Denn das wäre ja, wie wenn Odysseus in der Oper die Götter ärgern würde. Was ich sagen wollte: «Nintendo Switch» wurde nun durch «Super Mario Lego» abgelöst und die App auf dem alten Handy von Samsung entsprechend gelöscht. Praktisch gleichzeitig ist im Zwölf zum Jahreswechsel ein neues Legendenspiel erschienen. Guten Rutsch ins 2022!
My Swiss Experience
In der jüngeren Vergangenheit textete ich sporadisch für ein Projekt von Schweiz Tourismus. Es heisst «My Swiss Experience» und ist eine Jekami-Kampagne mit Zukunftspotenzial. Es sind besonders alle Anbieter von touristischen Angeboten aufgerufen, mitzumachen und in allen Ecken des Landes neue Souvenirs zu kreieren. Gesucht sind begleitete Erlebnisse in der Schweiz. Das Formular und die Teilnahme-Bedingungen sind unter diesem Link abrufbar. Der Tourist oder die Touristin soll dabei echten Menschen begegnen, die etwas können und mit Leib und Seele Gastgeber sind. Davon gibt es doch noch ein paar im Land, oder?
Gartenpost und Postkartenfranz
Ab und zu trudeln hier Emails ein, die mir anbieten, für redaktionelle Inhalte auf diesem „gut aktualisiertem Blog“ ein paar Euro zu bezahlen. Pflichtbewusst antworte ich jeweils postwendend und persönlich, dass hier nur Eigenwerbung wuchere und dass der Schreibgarten ausserdem nicht so billig sei. Der gute Franz ist eine Ausnahme. Für seinen Postkartenservice, der im Dezember in die dritte und letzte Saison geht, mache ich gerne Werbung. Franz hat die rote Tinte ausgepackt und musste für einen geordneten Ausstieg aus dem Startup leider die Gebühren erhöhen. Aber so wie ich ihn kenne, ist die Abschreckungsbotschaft ironisch gemeint. Jetzt oder nie mehr: Bis Ende Jahr kann man das Postkartenabo vom Franz noch bestellen! Wer das gute alte Email der Postkarte vorzieht, etwa weil es nichts kostet, kann stattdessen natürlich auch den Newsletter aus dem Schreibgarten abonnieren.
