Kein Adventskalender
Muss ich nun auch noch einen Adventskalender veröffentlichen? Nun, nein, niemand muss so etwas tun, es gibt keinen Zwang. Was soll denn dieser Post? Es ist nur eine Mitteilung zur Beruhigung des Internets, in pandemischen Zeiten. Ja, menschliche Wärme ist nach wie vor erlaubt und kostet nichts. Abstand und Hygiene aber sind ebenso wichtig. Man beachte weiter die Durchsagen des BAG und halte sich an die üblichen Anstandsregeln. Als Lektüre empfehle ich das Buch „Stop reading the news“ von Rolf Dobelli. Wer es vor mir lesen möchte, das Manifest aus dem Jahr 2009, auf englisch, melde sich doch bei mir. Weil ein unberührtes Exemplar liegt auf der Beige der Ungelesenen. Statt einem Adventskranz. Ist weniger feuergefährlich.
Die Sickerpointe im Zeitalter des Isostars
Was tun Unternehmen, wenn sie Neuigkeiten haben, die jetzt nicht unbedingt alle im Dorf erfahren müssen? Es gibt 3 Wege. Entweder sie platzieren die Nachricht auf Seite 19 des 45-seitigen Mediencommuniques. Oder sie publizieren auf gut Glück und hoffen, dass die Nachricht in einer Katastrophe untergeht. Die dritte Taktik ist am wenigsten bekannt, aber einfach nachzuahmen: Man publiziere einen PR-Heuler in der Sonntagspresse am 1. April, wo die Nachricht in der Kakaphonie der sauglatten Pressescherze untergehen wird. Wie Butter an der Sonne.
