Spieglein an der Wand
Ich habe heute per Email eine Anfrage erhalten, zu welchen Bedingungen man hier einen Text platzieren könnte. Ich habe kurz geantwortet und dankend abgelehnt, da ich hier der einzige bin, der in meinen Garten schreibt. Das ist ja das Schöne am Schreibgarten. Schön ist auch, dass ich mich mit zumeist harmlosen Sachen beschäftigen darf. Wie für das Dossier des aktuellen UZH Magazins zum Thema «Spieglein an der Wand», wo ich mit dem Psychologen Willibald Ruch über den Sinn fürs Schöne sprach.
Bücher, Bücher, Bücher
Aus dem Schreibgarten wehen mit schöner Regelmässigkeit beschriebene Blätter, die ab und an von einem Verlag aufgefangen und von einem Buchbinder zwischen zwei Deckel geheftet werden. Jedenfalls ist das alte Büchergestell jetzt voll. Deshalb habe ich hier ein neues Beet mit zehn Werken aus den vergangen Jahren angelegt. Übrigens: In Irland sind sehr viele Läden mit „Bookmaker“ angeschrieben und andere wiederum mit „Newsagent.“
Irrfahrt um die Kleinkunstklippen
Es stehen ein paar kulturelle Termine und eine Abwesenheit an. Mein Comeback als Poetry Slamer wird spontan fortgesetzt (Wer sich darüber wundert: Campo zählt zu den erfolgsresistentesten und schüchsten Randständigen dieser offenen Szene, jedoch auch mit zu den wenigen, die mehrfach verdrehte Schachtelsätze in Klammern wagen), und zwar im Acapulco am 26. März. Dann tritt der Schreibgärtner humoristisch mit Moë auf, am Samstag, 5. April in der alten Fabrik Rapperswil, wenn es wieder heisst: Es muss wohl Liebe sein. Und danach schliesse ich den Schreibgartenschalter bis am 6. Mai, um in der Zwischenzeit durch Irland zu irren. See you!
