Das leere Blatt im Museum
Im Stapferhaus Lenzburg ist Anfang Monat die neue Ausstellung angelaufen. Überraschenderweise ist auch der Schreibgarten mit einem Beitrag präsent. Es handelt sich zwar nur um ein leeres Blatt Papier, von dem aber immerhin schon Notiz genommen wurde. Persönlich bin ich ja beim besten Willen kein gänzlich unbeschriebenes Blatt mehr. Mit dem dem Füllen der Leere habe ich mich sogar schon journalistisch auseinandergesetzt. Der Titel der Ausstellung in Lenzburg jedoch lautet «Heimat. Eine Grenzerfahrung.» Und davon können wir ja auch ein Liedchen singen. Vielleicht gemeinsam wieder mal, etwa am Nationalfeiertag? Das wäre schön.
Stille Sommerpause mit Unterbrüchen
Der Sommer ist ja immer reich an Kindergeburtstagen, Feuerwerk und Ferientagen. Zwischen all diesen anstrengenden Ereignissen sollte man aber immer auch Zeit für die schönen Dinge des Lebens freihalten. Zum Beispiel für patridiotische Reden. Vergesst auch bitte das nationale Dichtgut nicht, gerade in der vermeintlichen Sommerpause. Am 1. August ist in Baden ein Anlass, an dem ich aktiv zur Verbesserung der nationalen Gesinnung beitragen will. Der Abend trägt den schönen Titel: «Poeten zur Lage der Nation.» Diese ist mir schon lange ein Herzensanliegen. Bislang wurde mir allerdings noch nicht das Wort erteilt, um mich entsprechend zu äussern. Also auf nach Baden! Ich würde mich freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht anzureden.
