Business as usual? Beinahe.
Es gibt Leute, die verbieten ihren Enkelkindern, das Wort «Corona» in den Mund zu nehmen. Oder sie müssen, wenn es doch passiert, wie bei einem Fluchwort eine Münze ins Kässeli bezahlen. Ich glaube, dieser schräge Frühling sollte Anlass sein, sich zu verändern. Neulich habe ich ein paar Arbeitsproben auf die Website gestellt. Darunter ein Porträt einer Sachbearbeiterin auf der Ausgleichskasse Zug, die mit der Flut an Erwerbsersatzgesuchen konfrontiert war. Und ein Interview mit dem Direktor der Auffangeinrichtung BVG, das in der «Schweizer Personalvorsorge» erschien. Wir leben in bewegten Zeiten!
Wie man in den Tunnel ruft…
Vielleicht ist es im Getöse um die Eröffnung des weltlängsten Eisenbahntunnels mit Mischverkehr untergegangen. Aber zum Gotthard habe ich schon auch ein paar Dinge zu sagen. Zum Beispiel hiess mein 1880 in Sachseln geborener Urgrossvater Gotthard Ackermann. Und irgendwann muss ich der Welt noch erzählen, wie wir Ende der 1980er-Jahren auf einer Velotour versuchten, den Vierwaldsttättersee südlich zu umfahren. Für den Moment ist ein Buch aktuell, wo ich vier von 57 Gotthardmenschen beschreiben durfte. Das Buch erschien am 1. Juni im AZ-Verlag, mit Fotos von Markus Bühler-Rasom, dem Eisbärenjäger. Der marschierte übrigens mal mit Peter Stamm über den Gotthard, aber das ist eine andere Geschichte.
für eine Handvoll Glamour
Die Ignoranten in unserer Gesellschaft werden leider immer ignoriert. Ausser im guten alten Nebelspalter. Das Fachmagazin für Humor hat ein Herz für Randfiguren, und mittlerweile ist schon das Dutzend dieser hübschen Reihe «Die Ignoranten» voll. Irgendwann soll es daraus ein Ignorantenquartett geben. Wer den Top-Trumpf aber vorab kennenlernen möchte, sollte den Nebi abonnieren. Insider schlagen dort zuerst die Seite 57 nach. Alles andere wäre ignorant gebenüber den herzensguten Ignoranten.
