Die Kür für Künstler

Die Kür für Künstler

Posted by: on Feb. 23, 2016 | No Comments

Zum Glück bin ich kein Künstler. Sonst wäre es meine Pflicht gewesen, zeitig in der Abstimmungspropaganda Farbe zu bekennen. Emil hat das ganz cool getan. Einen Titel mit drei ü hätte das aber nicht gegeben. So darf ich auf den Mitarbeier des Monats März eines anderen Theaters hinweisen: Michael Elsener zeigt Mediengeil. Am Hechtplatz, einem Institut mitten in Europa. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Mehrheit des Schweizer Stimmvolks nicht aus Schafen besteht.

Etwas tun in düsteren Zeiten

Etwas tun in düsteren Zeiten

Posted by: on Nov. 23, 2015 | No Comments

Die politische Grosswetterlage ist in letzter Zeit schwammiger geworden, schlimme Ereignisse werfen viele Fragen auf. Soll man jetzt  nach Paris reisen? Oder ganz sicher nicht? Besser wird es ja kaum, was manchem Weltenbürger aufs Gemüt schlägt. Aber muss deshalb der kleine Ignorant von der Strasse in diesem Krieg mitkämpfen? Hat er nicht Besseres zu tun? Und ist es hilfreich, wenn Zeitungen ein paar Körnchen Good News zwischen die Sensationsbilder streuen? Die Antwort auf all diese Fragen ist ein deutliches Jein. In düsteren Zeiten sorge jedes eifrig für etwas Helle in seiner Umgebung. «Business as usual» also, unaufgeregt und zuverlässig. Beispiele gefällig? Aber gerne: Studentische Nothilfe, entspannte Medienarbeit, leichtverdauliche Satire. Oder meinetwegen Mentalreisen, die sind zwar wild, aber fast ohne Risiko.

Jugend und Politik

Jugend und Politik

Posted by: on Aug. 31, 2015 | No Comments

Mein Herz ist noch jung. Es schlägt trotzdem immer noch zuverlässig links, was mich manchmal selbst irritiert. Meine politischen Ansichten klammere ich aber von der Arbeit aus. Nennt das radikalen  Opportunismus, meinetwegen. Nur eine Woche pro Jahr bin ich ganz politisch. Das ist einerseits eine Tradition, dem konservativen Föderalismus meiner Familiengeschichte geschuldet. Andererseits ein Studentenjob. Kürzlich war es wieder soweit. Ich durfte einem Dutzend Teenager aus aller Welt in Genf den politischen Puls fühlen. Die Jugendlichen haben mich überrascht. Flugs gründeten sie ein Jugendarlament und debattierten unerhörte Fragen, die man hierzulande kaum zu denken wagt. Auslandschweizer sind halt in der Welt zuhause, deswegen sind sie mir wohl so sympathisch. Mein Bericht zum Seminar in Genf ist hier, das englischsprachige Tagebuch der Gruppenaktivitäten im Blog des Jugenddienstes.