Tanzen, kämpfen, Theater spielen
Wenn mir an einem nebligen Montagmorgen in der Isolation die Decke auf den Kopf fällt, denke ich an Lord Byron, der im Keller vom Chateau de Chillon einst schmachten musste. Das beruhigt mich, weil er ja wieder frei kam. Und es werden wieder bessere Zeiten kommen, wo man wieder reisen darf und Abenteuer erlebt. En attendand le bonheur übe ich Demut und mache mein tägliches Workout. Für den Blog des ASVZ durfte ich die Sportart Capoeira ausprobieren. Krassovic!
Worte im Laden kaufen
Das gesprochene Wort kommt viel zu kurz. Auch der Schreibgärtner kann sich dem nicht ganz entziehen. Gegensteuer gibt die tolle Plattform Spoken Word, auf der man Texte fürs Ohr kaufen kann. Ich habe dort auch ein paar Geschichten im Angebot. Neu ein lyrisches Manifest und ein mysteriöses Negligé, das nachhaltig nach hallt. Hört doch rein und ladet munter runter, es ist günstig: Für 1 Franken 50 hört ihr meinen bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung. Einen welschen Stabreim gibts schon ab läppischen 50 Rappen.
Stille Sommerpause mit Unterbrüchen
Der Sommer ist ja immer reich an Kindergeburtstagen, Feuerwerk und Ferientagen. Zwischen all diesen anstrengenden Ereignissen sollte man aber immer auch Zeit für die schönen Dinge des Lebens freihalten. Zum Beispiel für patridiotische Reden. Vergesst auch bitte das nationale Dichtgut nicht, gerade in der vermeintlichen Sommerpause. Am 1. August ist in Baden ein Anlass, an dem ich aktiv zur Verbesserung der nationalen Gesinnung beitragen will. Der Abend trägt den schönen Titel: «Poeten zur Lage der Nation.» Diese ist mir schon lange ein Herzensanliegen. Bislang wurde mir allerdings noch nicht das Wort erteilt, um mich entsprechend zu äussern. Also auf nach Baden! Ich würde mich freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht anzureden.
