Verliebt in die Schweiz
Wir Medienschaffenden sind gern mittendrin, am Liebsten auf allen Kanälen. Manchmal sind wir der Zeit eine ganze Saison voraus, manchmal sausen wir narrenfrei extra an der Aktualität vorbei. So hat der unbestechliche Nebelspalter den Trump schon vor Monaten in der Rubrik Ignoranten abgehandelt, dafür strahlt Hillary auf dem aktuellen Cover immer noch. Ätsch! Satire darf das, natürlich, sie muss ja die Realität ständig toppen. Die unschuldige Schweiz freut sich derweil ungetrübt auf die nächste Wintersaison, wo Ami Sabi in Flims den Kleinsten wieder auf die Schwünge im Schnee hilft. Ganz natürlich.
Echo von allen Seeseiten
Die Poesiewoche im Schreibgarten ging rasch vorbei. In der Zürichseezeitung erschien ein vielsagendes Echo zum Auftakt in Wädenswil. Den Schlussbericht zu meiner Poetry Slam-Phase «Von Fukushima bis kurz vor Beznau» will ich noch nachliefern. Poesie ist auf jeden Fall nachhaltiger als PR. Umso cooler, dass eine Saat vom letzten Herbst unverhofft Früchte getragen hat: In der Luzerner Zeitung erschien ein Hintergrundbericht zum Tag der Logopädie. Wahr!
Worte im Laden kaufen
Das gesprochene Wort kommt viel zu kurz. Auch der Schreibgärtner kann sich dem nicht ganz entziehen. Gegensteuer gibt die tolle Plattform Spoken Word, auf der man Texte fürs Ohr kaufen kann. Ich habe dort auch ein paar Geschichten im Angebot. Neu ein lyrisches Manifest und ein mysteriöses Negligé, das nachhaltig nach hallt. Hört doch rein und ladet munter runter, es ist günstig: Für 1 Franken 50 hört ihr meinen bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung. Einen welschen Stabreim gibts schon ab läppischen 50 Rappen.
