Kein Adventskalender
Muss ich nun auch noch einen Adventskalender veröffentlichen? Nun, nein, niemand muss so etwas tun, es gibt keinen Zwang. Was soll denn dieser Post? Es ist nur eine Mitteilung zur Beruhigung des Internets, in pandemischen Zeiten. Ja, menschliche Wärme ist nach wie vor erlaubt und kostet nichts. Abstand und Hygiene aber sind ebenso wichtig. Man beachte weiter die Durchsagen des BAG und halte sich an die üblichen Anstandsregeln. Als Lektüre empfehle ich das Buch „Stop reading the news“ von Rolf Dobelli. Wer es vor mir lesen möchte, das Manifest aus dem Jahr 2009, auf englisch, melde sich doch bei mir. Weil ein unberührtes Exemplar liegt auf der Beige der Ungelesenen. Statt einem Adventskranz. Ist weniger feuergefährlich.
Postkarten hoch zwei
Postkarten kann man ans Herz drücken und bei Bedarf verfeuern. Sie sind wohltuende Inseln der Beständigkeit in der flüchtigen Flut der digitalen Fotos. Seit Ende 2012 kommt aus dem Hause Schreibgarten ein Nischenprodukt: Das Postkartenabo vom Franz, eine kleine Erfolgsgeschichte. Rund 100 Abonnentinnen und Abonnenten finden jeden Monat einen echten Gruss vom Franz in ihrem Briefkasten, immer von einem neuen Ort. Franz ist ein Tausendsassa, heiterer Hallodri und ein extremer Vielreiser. Im Grunde ist er aber auch eine treue Seele, die regelmässig und zuverlässig aus der Ferne grüsst. Das Quadrat links zeigt die zwölf Karten der ersten Abo-Saison, chronologisch assortiert.
