Worte der Woche
Es soll ja Leute geben, die Mitte Januar ihren Christbaum noch nicht verräumt haben. Im Schreibgarten kehrt so langsam der «courant normal» ein. Die grosse Züglete ist vorbei, alle Vorsätze verwertet, und die ersten Deadline-Alarmglocken blinken panisch, wie eh und je. Für nächste Woche plane ich den fünften Gang ins Hagenholz innert Monatsfrist. Einmal war ich beruflich dort, im überraschend schicken Personalrestaurant, das übrigens öffentlich ist. Anlässlich dieses Besuches hat mich Kollege Njazi Nivokazi beim Schaffen abgelichtet. Im ordentlichen Büezertenü natürlich, mit Helm, ganz nach den Vorschriften des Betriebs. Der Mitarbeiter des Monats sagt dazu: «Hallo, 2017, herzlich willkommen!»
Lyrik, Listen, Lohnarbeiten
Das Internet vergisst ja nie etwas. Es soll mir deshalb nie jemand vorwerfen, ich hätte im Januar 2014 nichts Neues verkündet. Also: seit Anbruch des Jahres 2014 zwitschere ich dem Internet ab und zu eine homöopathische Dosis Poesie. Da selbst hochlyrische Spatzen kaum Honorare erhalten, erscheinen hier und hier weiterhin regelmässig Lohnarbeiten aus dem Schreibgarten. Übrigens hat sich die Zahl der geplanten kabarettistischen Auftritte im angefangenen Jahr gerade verdoppelt. Die Listen aber gibt es erst im Titel, da sie nur ein Vorsatz ist. Vorerst.
