Un camion pour Jacques
Neulich schrieb mir mein alter Freund Jacques Kassoguë aus dem Dogonland in Mali ein SMS, ob ich ihm bitte einen Lastwagen nach Afrika schicken könne. Einen ausrangierten Benz zum Beispiel, einen Kipper für den Kiestransport. Hat jemand zufällig so einen rumstehen? Ein Laster würde es Jacques erlauben, als Unternehmer tätig zu sein. Eine herrliche Vision. Natürlich wirft die Umsetzung in die Praxis einige Fragen auf. Deshalb lässt mich das Gedankenspiel des Unternehmens auch nicht los. Angesichts der rasant näher kommenden Weihnachtszeit wird es jedoch 2017, realistischerweise. En attendant habe ich Webtexte für eine wohltätige Organisation in der Schweiz redigiert.
Worte im Laden kaufen
Das gesprochene Wort kommt viel zu kurz. Auch der Schreibgärtner kann sich dem nicht ganz entziehen. Gegensteuer gibt die tolle Plattform Spoken Word, auf der man Texte fürs Ohr kaufen kann. Ich habe dort auch ein paar Geschichten im Angebot. Neu ein lyrisches Manifest und ein mysteriöses Negligé, das nachhaltig nach hallt. Hört doch rein und ladet munter runter, es ist günstig: Für 1 Franken 50 hört ihr meinen bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung. Einen welschen Stabreim gibts schon ab läppischen 50 Rappen.
