Krebs und Wurst
Das Leben ist nicht immer nur Dessert essen. Aber Zeitschriften sind ein verlässlicher Trost. Viele Menschen arbeiten daran, mit Eifer und Elan, jeden Tag, und sie blicken nach vorne, auf die Genussseiten der Welt und in die Zukunft der Schweizer Küche. So kann sich der Leser zurück lehnen und gediegen schmöckern. Das Magazin der Gastronomie Salz & Pfeffer ist gestern frisch erschienen, einmal mehr sehr gehaltvoll und exquisit, auch fürs Auge (z. B. das Foto links, von Tina Sturzenegger.) Von mir war diesmal nur ein kleines Ding drin – und etwas Launisches zur Saison. E Guete!
Achtung Werbung!
Diesen Titel habe ich bewusst gewählt, weil ja niemand etwas liest, wo Werbung darüber steht. So kann ich nun getrost ein Geheimnis ausplaudern, ohne dass jemand davon Notiz nimmt. Hihi. Denn ja, es stimmt, ich schreibe manchmal ganz gern Werbetexte. Obwohl es unter Journalisten durchaus verpönt ist, darf das auch eine Publireportage oder gar ein Advertorial sein. Zugegeben, das sind wüste Wörter, wie viele Begriffe aus der Werbewelt. Aber der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein. Sondern auch vom Zirkus. Vespasian würde dazu vielleicht sagen: «non olet».
