quelques jours avant la lettre…
Manche Dinge passieren ja ganz überraschend. Zum Beispiel Hazel. Die geschätzte Komikerin «passiert» mittlerweile sogar als Kleinkunstprogramm. Mit ihrer Kolumne im Tagimagi hat sie es aber geschafft, mich auf die Palme zu provozieren. Jetzt bestellt die doch einfach alle Newsletter ab, grundsätzlich, radikal, ohne Ausnahme! Dabei kommt die nächste Gartenpost erst diese Woche. Darum lade ich Hazel herzlich ein, mit einem Klick dem exquisiten Leserkreis der antizyklischen Avantgardisten beizutreten. Jetzt erst recht. Damit wenigstens ab und zu wieder was Hübsches in ihre Mailbox kommt. Weil nur Rechnungen und olle Anfragen für Ansagen, das kann es ja wohl doch nicht sein.
Echo von allen Seeseiten
Die Poesiewoche im Schreibgarten ging rasch vorbei. In der Zürichseezeitung erschien ein vielsagendes Echo zum Auftakt in Wädenswil. Den Schlussbericht zu meiner Poetry Slam-Phase «Von Fukushima bis kurz vor Beznau» will ich noch nachliefern. Poesie ist auf jeden Fall nachhaltiger als PR. Umso cooler, dass eine Saat vom letzten Herbst unverhofft Früchte getragen hat: In der Luzerner Zeitung erschien ein Hintergrundbericht zum Tag der Logopädie. Wahr!
Worte im Laden kaufen
Das gesprochene Wort kommt viel zu kurz. Auch der Schreibgärtner kann sich dem nicht ganz entziehen. Gegensteuer gibt die tolle Plattform Spoken Word, auf der man Texte fürs Ohr kaufen kann. Ich habe dort auch ein paar Geschichten im Angebot. Neu ein lyrisches Manifest und ein mysteriöses Negligé, das nachhaltig nach hallt. Hört doch rein und ladet munter runter, es ist günstig: Für 1 Franken 50 hört ihr meinen bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung. Einen welschen Stabreim gibts schon ab läppischen 50 Rappen.
