Guete Tag, Guete Tag!
Man kann natürlich jeden Tag x-mal eine neue Platte auflegen. Andererseits gibt es Phasen im Leben, wo man immer wieder die gleiche Melodie spielt. Die Kleinkinderphase ist so eine, und dann ist man als Elternteil mitunter froh um etwas Abwechslung in der Küche. Wer Schweizer Kinderlieder aus den 1970ern hören möchte, als Kontrapunkt zu den Schwiizergoofe vom Coop und diesen Kinderpunkbands, die nicht aufhören können, dem sei das zeitlose Werk «Guete Tag, Guete Tag» empfohlen. Ich war mit meiner grossen Schwö im Mai 1975 auf der Rückseite der Schallplatte abgebildet. Die Originalaufnahmen sind seit kurzem als CD erhältlich. Wo? Nur bei Mama!
Die Gartenpost pendelt
Wie meine treuen Leserinnen und Leser wissen, verstosse ich gern subtil gegen gängige Konventionen, ohne dabei das Gesetz zu ritzen. Letzteres ist mir sehr wichtig. Deshalb versuche ich nun, in einem einzigen Satz alles nachzuholen, was ich über die langen Sommerferien versäumt habe und darin sage und schreibe sieben Neuigkeiten miteinander unterzubringen, ohne sie einzeln an die grosse Glocke zu hängen, voilà. Alles klar? Es bleibt spannend und es geht weiter.
Aktionen am Aschermittwoch
Max Goldt schrieb einmal, der Kater sei für das Schreiben ein fruchtbarerer Boden als der Rausch. Sinngemäss meinte er dies, denn ich zitiere aus dem Gedächnis. Jedenfalls habe ich den Sprachkünstler genau so verstanden, beim Lesen. Hape Kerkeling dagegen sang 1991 am Fernsehen live und wunderschön, dass das Leben aus Raten bestehe. Bei allem Respekt vor dem Showbiz habe ich diese Botschaft inhaltlich noch nicht völlig begriffen. Aber mein Gefühl sagt mir schon, dass beide recht haben. Jeder auf seine Art. Jedenfalls ist jetzt fertig lustig, wir haben zu tun.
