Das letzte Legendenspiel
Während wir uns alle auf das Damenfussballfest „down under“ vorfreuen, ist das zwölf #97 erschienen. Just am quatorze juillet lag es in meinem Briefkasten. Für jene, die im Heft vergeblich nach einem Legendenspiel darin gesucht haben, habe ich eine traurige Nachricht: Ja, es ist leider so, dass keines drin ist. Die Rubrik wurde beerdigt, ausgewechselt, in Rente geschickt. Stattdessen enthält das Zwölf nun ein Fotoformat namens „Rückpass“, was mich wiederum an die Luzerner Nr. 10, Thomi Wyss erinnert. Im Sport spricht man auch von Transfers. Es war aber unbestritten eine schöne Ära, die neun Jahre dauerte und etwas abrupt endete. Also nichts aussergewöhnliches, vielleicht: „La balla è rotonda“, das Spiel geht weiter. Danke an Sascha und Mämä, die das möglich gemacht haben.
Sport in der Nebelzone
Fussball und Skifahren haben nicht viel miteinander zu tun. Ausser vielleicht, dass beide Sportarten in der Schweiz populär sind, unabhängig von der Saison. Natürlich sind auch beides Volkssportarten, die ich selbst gern betreibe. Und bei Gelegenheit beschreibe. Im Tschuttiheftli «zwölf» ist eine weitere Folge der fotohistorischen Rubrik «Legendenspiel» erschienen. Und für den Blog des ASVZ habe ich versucht, Argumente für eine Olympiade in der Schweiz zu finden. Mein Plan lautet «Zurigo 2030».
Hooligans von gestern
Der Titel setzt in der Rubrik «Die Ignoranten» im Nebelspalter ja oft die Tonart. Das ist auch beim Bloggen nicht anders, und die Tonart ist im aktuellen Nebi melodramatisch. «Wir sehen uns noch», säuselt der Ignorant «UUU» in dicken Lettern von der Überschrift herab. Denn der Ignorant hat natürlich gern Fussball. Für einmal ist der Sport aber nur die schönste Nebensache der Welt. Das Augenmerk gehört hauptsächlich dem Drumherum des Nachspiels. Deshalb: E Guete!
