Rhetorische Skiabfahrten
Hand aufs Herz, let’s face it: das war bisher ein höchst trauriger Winter, weil ausgesprochen schneearm. Oder hat jemand da draussen genug Schnee gesehen? Zuviel gekriegt gar, bis in die Niederungen? Immerhin hatte es dort, wo ich mein Wochenende verbrachte, just genug Schnee, dass es reichte für ein kleines Stückli (nicht Stöckli!) Glück. Also argumentiere ich pro Kunstschnee und bin da im Grunde ganz bei Odi, dem Überflieger der Stunde.
Verliebt in die Schweiz
Wir Medienschaffenden sind gern mittendrin, am Liebsten auf allen Kanälen. Manchmal sind wir der Zeit eine ganze Saison voraus, manchmal sausen wir narrenfrei extra an der Aktualität vorbei. So hat der unbestechliche Nebelspalter den Trump schon vor Monaten in der Rubrik Ignoranten abgehandelt, dafür strahlt Hillary auf dem aktuellen Cover immer noch. Ätsch! Satire darf das, natürlich, sie muss ja die Realität ständig toppen. Die unschuldige Schweiz freut sich derweil ungetrübt auf die nächste Wintersaison, wo Ami Sabi in Flims den Kleinsten wieder auf die Schwünge im Schnee hilft. Ganz natürlich.
