Drei Porträts im Schaukasten
Die Zeit verfliegt oft schneller als ein Stück Altpapier verbrennt. Ich habe im Frühling einen Moment gefunden, um ein bisschen das Archiv zu strählen. Dabei sind mir drei Porträts in die Hände gefallen, die ich nun auf einer Seite platziert habe. Die NZZ hätte natürlich placiert geschrieben. Aber Hauptsache, die Texte sind abgelegt. Etwas blumiger formuliert, lasse ich die Zeitungsartikel zum Schiffchen gefaltet im Ozean der Informationen ziehen.
Die Kür für Künstler
Zum Glück bin ich kein Künstler. Sonst wäre es meine Pflicht gewesen, zeitig in der Abstimmungspropaganda Farbe zu bekennen. Emil hat das ganz cool getan. Einen Titel mit drei ü hätte das aber nicht gegeben. So darf ich auf den Mitarbeier des Monats März eines anderen Theaters hinweisen: Michael Elsener zeigt Mediengeil. Am Hechtplatz, einem Institut mitten in Europa. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Mehrheit des Schweizer Stimmvolks nicht aus Schafen besteht.
Man lernt nie aus
Die Weiterbildung ist ein Schwerpukt im aktuellen Journal der Universität Zürich. Ein Teil dieses Fokus ist ein Rundgang im „Haus der Weiterbildung“ der UZH, wo man an einem beliebigen Tag in die unterschiedlichsten Kurse geraten kann, allesamt sehr lehrreich. Die Doppelseite hat übrigens Luca Bartulovic illustriert. Im gleichen Heft hat es einen zweiten Beitrag des Schreibgartens: Ein Porträt der Journalistin Susanne Wille, die ihre Karriere einst in der ZB begann. Die Historikerin ist übrigens weder verwandt noch verschwägert mit den legendären General Wille.
