17 Jahre Postcrossing – eine Reflexion vom Franz zu den Vollkosten

17 Jahre Postcrossing – eine Reflexion vom Franz zu den Vollkosten

Posted by: on Juli 30, 2023 | No Comments

Seit dem 19. Dezember 2006 gehöre ich der Postcrossing-Community an. Das Postkartenwesen gehört sicher zu meinen günstigeren Hobbies, wobei es sich auf die Dauer natürlich schon zusammenläppert. Heute Sonntag habe ich mir spontan die realen Auslagen vor Augen geführt, im Sinne einer doppelt geflügelten Buchhaltung. Über den Daumen gepeilt habe ich 2154 Franken und 70 Rappen für Porti und Karten ausgegeben, was einer jährlichen Auslage von ca. 126 Franken 75 entspricht. Horrende Unkosten, könnte man meinen! Aber abgesehen davon, dass ja alles zurück kommt, mit Zins und Zinsenszins, entspricht dies rein zufällig meinem persönlichen Bussenbudget in der Stadt Zureich. Sprich: Mit dem gleichen Betrag könnte ich eine Rotlichtübertretung plus eine einmalige Fahrt im Bus mit Velo ohne Velobillet finanzieren. Also irgendwie scheint trotzdem alles noch im Grünen, nicht? Somit ist die Reflexion auch schon zu Ende, nicht jedoch das Postcrossing, of course.

Ein bisschen wie Ferien in der Kaviarfabrik

Ein bisschen wie Ferien in der Kaviarfabrik

Posted by: on Mai 29, 2015 | No Comments

Dass ich als Freischaffender Journalist meine Ferien selber finanzieren muss, ist manchmal ärgerlich. Aber die Vorteile der unternehmerischen Freiheit wiegen diesen Nachteil mehr als auf. Im Grunde habe ich in meinen Berufsjahren als Journalist nie zwischen Arbeitszeit und Freizeit unterschieden. Manchmal muss man halt jonglieren, um Privates und Beruf unter einen Hut zu bringen, aber wenn es diese klare Grenze nie gab, ist drüberhüpfen einfacher. Reale Reisen müssen jedoch sein, mit mentalen Kapriolen allein kann man echte Erfahrungen nicht kompensieren. Andererseits bringt auch die digitale Recherche am Desktop handfeste Resultate. Beides brauchte es für diese zwei aktuellen Kostproben, les voilà: Der Besuch bei Frau Köhlers Kaviarfabrik für Salz & Pfeffer und der exemplarisch ausschweifende Ferienpost im Magazin der UZH.

Lyrik, Listen, Lohnarbeiten

Lyrik, Listen, Lohnarbeiten

Posted by: on Jan. 31, 2014 | No Comments

Das Internet vergisst ja nie etwas. Es soll mir deshalb nie jemand vorwerfen, ich hätte im Januar 2014 nichts Neues verkündet. Also: seit Anbruch des Jahres 2014 zwitschere ich dem Internet ab und zu eine homöopathische Dosis Poesie. Da selbst hochlyrische Spatzen kaum Honorare erhalten, erscheinen hier und hier weiterhin regelmässig Lohnarbeiten aus dem Schreibgarten. Übrigens hat sich die Zahl der geplanten kabarettistischen Auftritte im angefangenen Jahr gerade verdoppelt. Die Listen aber gibt es erst im Titel, da sie nur ein Vorsatz ist. Vorerst.