Die Firma im «Salz & Pfeffer»
Redensarten sind ein Steckenpferd von mir. Gerne verdrehe ich sie ein bisschen, nur um des Witzes Willen. Es gibt ja so viele Varianten, auch auf der Kurzstrecke. Dabei riskiert man natürlich stets, missverstanden zu werden. Nicht alle lesen das gleiche zwischen den Zeilen. Aber da traue ich der geneigten Leserschaft grundsätzlich sehr viel zu. Wir sind ja nicht dumm, oder? Wer nicht drauskommt, soll bitte reklamieren. Das wichtigste aber ist es, bei aller Worspielfreude, gerade auch im Schreibrausch der Schlagworte, Obacht: Nie die Botschaft vergessen! A propos, das ist mein Lieblingslied von Pagare! Aber was wollte ich sagen? Nur drei Dinge eigentlich. Erstens: Ja, man kann auch die Würze mit der Kürze ausschütten. Zweitens: Superlative sind Supertitel. Drittens: Vespasian hatte schon recht: Werbung ist ok.
für eine Handvoll Glamour
Die Ignoranten in unserer Gesellschaft werden leider immer ignoriert. Ausser im guten alten Nebelspalter. Das Fachmagazin für Humor hat ein Herz für Randfiguren, und mittlerweile ist schon das Dutzend dieser hübschen Reihe «Die Ignoranten» voll. Irgendwann soll es daraus ein Ignorantenquartett geben. Wer den Top-Trumpf aber vorab kennenlernen möchte, sollte den Nebi abonnieren. Insider schlagen dort zuerst die Seite 57 nach. Alles andere wäre ignorant gebenüber den herzensguten Ignoranten.
