Qi Gong ist nicht Ping Pong
Instagram ist ja nicht nur ein Fotodienst, ein Zeitfresser und eine Kontaktbörse, sondern auch ein internationaler Marktplatz. Der Journalist Romano Paganini zum Beispiel bietet via Zoom „Kung-Fu„-Kurse an. Dass er derzeit in Ecuador wirkt, hat einen kleinen Einfluss auf die Zeitverschiebung, mindert aber das Fitnessergebnis einer Lektion keineswegs. Kontaktieren kann man den Meister über sein Instakonto. Wer mehr über „Qi-Gong“ oder das Angebot von Romano erfahren möchte, lese den Prospekt. Romano gibt derzeit kostenlose Probelektionen, was hiermit herzlich empfohlen sei!
Zu Zwingli gezogen
Zwingli erlebt gerade ein Revival. Für das Magazin der Universität Zürich durfte ich der Frage nachgehen, was vom vielbeschworenen Zwingligeist in Zürich noch zu spüren ist. Meine radikale These, dass Zürich gar keine Zwinglitown mehr ist, geriet dabei ins Bröckeln. Nebenbei habe ich mein polemisches Zwinglibild aufpoliert und den Unterschied zwischen einem Calvin und dem Che gelernt. Im Artikel «Unzimperlicher Pazifist» geht es aber vorab darum, wie der Zürcher Reformator die Bibel auslegte.
Der Geist aus der Maniokbierschale
Ohne Maniokbier geht im Amazonas gesellschaftlich gar nichts. Das Schlüsselgetränk wird jedem Reisenden offeriert. Dabei ist das westliche Verständnis für Küchenhygiene nach wie vor herausgefordert. Denn traditionell wird das «Spuckebier» mittels Einspeichelung hergestellt. Im Maniokbier stecken aber noch viele weitere kulturelle Missverständnisse, etwa das scheinbar besinnungslose Besäufnis, das sich als Selbstreinigung eines Meistertrinkers entpuppt. Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich hat die Bedeutung des Kultgetränks erforscht. In der Ausstellung zur Wiedereröffnung sind diverse Trinkgefässe und deren Mythen zu entdecken. Dazu erschien im Dossier des neuen UZH Magazins ein Artikel über den Geist des Amazonas.
