quelques jours avant la lettre…

quelques jours avant la lettre…

Posted by: on März 27, 2017 | No Comments

Manche Dinge passieren ja ganz überraschend. Zum Beispiel Hazel. Die geschätzte Komikerin «passiert» mittlerweile sogar als Kleinkunstprogramm. Mit ihrer Kolumne im Tagimagi hat sie es aber geschafft, mich auf die Palme zu provozieren. Jetzt bestellt die doch einfach alle Newsletter ab, grundsätzlich, radikal, ohne Ausnahme! Dabei kommt die nächste Gartenpost erst diese Woche. Darum lade ich Hazel herzlich ein, mit einem Klick dem exquisiten Leserkreis der antizyklischen Avantgardisten beizutreten. Jetzt erst recht. Damit wenigstens ab und zu wieder was Hübsches in ihre Mailbox kommt. Weil nur Rechnungen und olle Anfragen für Ansagen, das kann es ja wohl doch nicht sein.

Widerstand im Infomeer

Widerstand im Infomeer

Posted by: on Feb. 27, 2017 | No Comments

Vor langer Zeit, als es für kurze Zeit einen Bundesrat Blocher gab, verweigerte sich der ewiggestrige Minister bekanntlich dem «Personal Computer». Es gehe auch ohne, liess der Chef damals aus dem Bundeshaus verlauten. Zudem wurde kolportiert, der Justizminister habe intern angeordnet, sich kurz zu fassen: Alles Wichtige habe auf einem A4-Blatt Platz. Punkt. Nun, das ist lange her. Unterdessen gibt es schon prominente Oberbürokraten, die das Postkartenformat als neue Grösse für Memos propagieren. Persönlich bin ich noch radikaler: ein Post-it pro Botschaft muss reichen. Wer aber trotzdem gerne längere Sachen liest, der sollte jetzt die Gartenpost abonnieren. Die kommt garantiert nur vier Mal im Jahr. Strickte, versprochen! Immer gegen Ende Quartal, also bald.

Bored im Bundeshaus (Spoken Word Quarterly)

Bored im Bundeshaus (Spoken Word Quarterly)

Posted by: on Apr. 11, 2015 | No Comments

Qualität und Produktivität gehören ja neben der Diät zu den Top-3-Wörtern mit @ am Schluss. Wenn man diese ät-Trinität aber miteinander verquirrlt, wird es interessant: Soll man möglichst viele Diäten stemmen oder eher nur eine, dafür eine wirklich gute? Sind zwei miserable Diäten gesünder als eine Sosolala-Schonkost? Was bleibt, wenn wir die Diät jetzt einfach jäten? Und wenn der Umsatz im Schreibwarenhandel wie von selbst dem grenzenlosen Wachstum entgegen strebt, zählt nicht eine einzige hübsche Blüte viel mehr? Zugegeben, die lyrische Ausbeute mag kümmerlich wirken, in Minuten pro Jahr betrachtet. Aber darf man Poesie so nüchtern taxieren? Das waren jetzt ein paar Fragen zu viel, ich weiss. Drum kurz noch drei trockene Facts: 1. Auf der Plattform spoken-word.ch kann man neu Geschichten von Dichtern downloaden. Zum Preis von ca. 1 Franken pro Minute Hörerlebnis. 2. Der Schreibgarten-Newsletter hat einen Rhythmus gefunden und erscheint vierteljährlich. Hier bitte einschreiben, danke! 3. heisst es am Sonntagabend, 26. April um 20 Uhr ReadMe im Bundeshaus zu Wiedikon. See you!