Ted wirft das Lasso und verlässt die Pandemie
Mein Sohn (9) hat zu Weihnachten zwei Spielzeuge aus der Reihe «Super Mario Lego» erhalten, während seine älteren Schwestern vom Mami ein Eifon kriegten. Also quasi ein Zweifon, nicht zu verwechseln mit einem Zweitfon. Die Bauanleitung zu Super Mario Legos gibt es nicht mehr auf Papier, sondern digital auf einer App. Da es sich um das gleiche Kind handelt, das nicht so gern Fussball spielt, versuche ich den Bogen zum Texaner Ted Lasso zu schlagen, ohne ihn zu überspannen. Denn das wäre ja, wie wenn Odysseus in der Oper die Götter ärgern würde. Was ich sagen wollte: «Nintendo Switch» wurde nun durch «Super Mario Lego» abgelöst und die App auf dem alten Handy von Samsung entsprechend gelöscht. Praktisch gleichzeitig ist im Zwölf zum Jahreswechsel ein neues Legendenspiel erschienen. Guten Rutsch ins 2022!
Automatische Stories
Das Runde muss ins Eckige und ein Spiel dauert 90 Minuten. Wenn ein Mensch das liest, und davon gehe ich nun einmal aus, reichen diese zwei Informationen, um zu kombinieren, dass es sich um die Sportart Fussball handelt. Natürlich setze ich auch voraus, dass man deutsch spricht. Unbegreiflich ist mir jedoch, wie Google, Meta und Apple & Co meine Fotos thematisch immer kreuzfalsch sortieren. Dass Patricia Highsmith ausgerechnet im Tessin Schnecken züchtete, tut wiederum nichts zur Sache. Aber die vom Zwölf machen schon ein sagenhaft gutes Fanzine. Und ja, sie sind nicht nur Mämä, sondern ein Verein. Das darf man ja wohl auch noch sagen. Stimmts?
Abrupte Schlüsse ohne Torschüsse
Fussball war ja diesen Sommer, trotz Pandemie, Pandora Papers und Olympiade, auch dank Yann Sommer, ein grosses Volksthema. Überhaupt war 2021 ein Ballsportjahr, nicht nur für die Schweizer Nati. Und ich bin etwas müde geworden, immer meine freiwillige Arbeit in der Freizeit zu erklären. Aber tu es dann doch, weil es ein Privileg ist, und ein Spass dazu: Zum Beispiel ein Blog über „Flag Football“, eh oui, c’est ça, un jeu. Et c’est tout.
