Ein Fussballbuch mit Starfedern
Es erscheint im Herbst im Knapp-Verlag Olten ein Buch mit Fussballgeschichten der Literatur-Nati. Das Buch heisst „Einwürfe und Kopfbälle“ und kann hier vorbestellt werden. Es wird auch eine Vernissage geben in Olten am 23. September. Und ich bin sehr stolz und dankbar, dass ich mit der Nummer 21 in einer Reihe mit Bichsel, Friedli, Ergić und Wenger erscheine. Natürlich am Schluss, wie es sich für den Edeljoker Zeludi gehört, aber nicht unerwähnt. Und sicher nicht wirkungslos.
Das letzte Legendenspiel
Während wir uns alle auf das Damenfussballfest „down under“ vorfreuen, ist das zwölf #97 erschienen. Just am quatorze juillet lag es in meinem Briefkasten. Für jene, die im Heft vergeblich nach einem Legendenspiel darin gesucht haben, habe ich eine traurige Nachricht: Ja, es ist leider so, dass keines drin ist. Die Rubrik wurde beerdigt, ausgewechselt, in Rente geschickt. Stattdessen enthält das Zwölf nun ein Fotoformat namens „Rückpass“, was mich wiederum an die Luzerner Nr. 10, Thomi Wyss erinnert. Im Sport spricht man auch von Transfers. Es war aber unbestritten eine schöne Ära, die neun Jahre dauerte und etwas abrupt endete. Also nichts aussergewöhnliches, vielleicht: „La balla è rotonda“, das Spiel geht weiter. Danke an Sascha und Mämä, die das möglich gemacht haben.
Ohne Hände oder mit?
Natürlich gibt es alles auf der Welt: Bestimmt gibt es Fussballspielerinnen und Spieler, die ohne Hände spielen. So wie man auch im Rollstuhl Basketball spielen kann. Ich schreibe seit einigen Saisons regelmässig eine kurze Bildlegende für das Fussballfanzine „zwölf„. In der aktuellen Ausgabe geht es darin eben um „Hands“, was offenbar neuerdings für Diskussionsstoff sorgt, auf und neben den Plätzen. In meiner Kolumne aber ist diesmal eher die Körpergrösse ein Thema, worüber man ja auch gut streiten kann, etwa bei Goalies.
