Daheim in der Fremde
Im Geschäft muss es ja immer schnell gehen. Im Trubel droht manchmal das wichtigste unterzugehen. Woher man kommt, die Wurzeln, das Weihnachtsessen, solche Sachen. Neulich landete mit der Post eine besonders sorgfältig produzierte Broschüre der reformierten Kirche Zürich auf meinem Tisch. Nanu, was habe ich denn mit Zwingli am Hut? Achso, herausgegeben von Käthi Koenig-Siegrist und Professor Peter Opitz. Letzterer ist DER Zwingliforscher an der Uni, und ich durfte ihn einmal fotografieren. Und darum erhält diese Publikation auch ihren gebührenden Platz im Archiv. Amen.
Federleicht im Rückwärtsgang
Das Velo wird das Auto ja um Generationen überleben. Man braucht kein Prophet zu sein, um dies zu postulieren. Die Vorteile sind offensichtlich, die Zeit tickt gegen den Motor: Das Zweirad ohne E ist leiser, langsamer und gesünder, um nur drei Argumente zu nennen, die im Stadtverkehr täglich jeden Blechschlitten alt aussehen lassen. Soviel zum Hintergrund. Just zu Helloween erschien heute ein hübscher Retro-Rennbericht im Velojournal. Das muss reichen für den Moment. Abgesehen davon ist auch «native advertising» moralisch völlig unproblematisch, wenn die Schleichwerbung von vorgestern stammt.
