Rot, grün oder orange wählen
Als windiger Wechselwähler habe ich in diesem Wahljahr so rasch und so unüberlegt gewählt wie selten. Wenige Minuten, nachdem das Wahlzettelbündel mit 44 Listen und 36 Plätzen für den Nationalrat bei mir eingeworfen wurde, war das eine Papierchen bereits wieder retourniert. Im Couvert natürlich, ordeli signiert, genau nach Anleitung. Sponti hatte ich mich, aus farblichen Gründen, für die Liste 2 entschieden, die Roten, deren berühmteste Kandidatin „Jay“ auch im gleichen Quartier lebt, zu Wipkingen. In der Eile des Wahleifers vergass ich sogar, zu panachieren oder wenigstens den ollen Kandidaten J. zu streichen, der mir etwas auf den Senkel geht, mit seinen Ambitionen. Doch für heute ist genug geplaudert, zumal die Pflicht erfüllt ist und ich nichts mehr weiter zu sagen habe. Geht wählen, liebe Leute, bleibt bunt und fröhlich. Und möge das Wahlgemeimnis gewahrt bleiben!
The Chor singt dreimal Songs von Feist
Mit den Hobbies halte ich es ja so: am Montag ist Basketball, am Dienstag probt the Chor, meist in der Schönegg, am Mittwoch und am Donnerstag habe ich frei und am Freitag koche ich für die Kids. So bleibt das Wochenende immer frei für Theaterspektakel oder Auftritte. Am kommenden Sonntag, 10. September sowie am Donnerstag, dem 14. und nomol am Sonntag, 17. September treten wir in Zürich-Altstetten auf, in der Garage der Flüelastrasse 10, jeweils um 20 Uhr. See you there, das Motto lautet: „Feist“. Mehr Infos enthält der Flyer (gestaltet hat ihn Marc vom Bass, ein Profi).
Sport ist eine Kunst wie das Cellospiel
Vom Fassadentourist war an dieser Stelle schon die Rede, der in seiner Jugend übrigens ein begabter Pianist war. Heute möchte ich aber über die Ernährung sprechen und das Hotel Mama, das bekanntlich viele Vorzüge hat. Von Techfood halte ich wenig, doch ich hoffe, dass man es dem Text nicht anmerkt, den ich kürzlich für den Blog des ASVZ geschrieben habe. Denn das Los bestimmte mich zum „Pro“, eher contre coeur, also mühte ich mich ab, um für funktionales Essen zu argumentieren. Die Frage lautete: Graus oder Schmaus? Dagegen hielt wie gewohnt der grossartige T. Borowski.
