Die am Schwägalpaufstieg versprochenenen Biere…
Am Tag, an dem die Schweiz an der Urne eine unschlaue Volksinitiative verwarf, nahm ich an einer Volksvelotour durch die schöne Ostschweiz teil. Genau gesagt war es der 14. Juni und es herrschte Geburtstagswetter. Wie stets benutzte ich für die Anmeldeprozeduren mein Pseudonym Campo Zeludi, wobei wir zu dritt als Team „Off Cycling“ starteten. Im Aufstieg zur Schwägalp versprach ich einem radelnden Paar je ein Bier, weil sie so ein schönes Tempo fuhren. Leider habe ich deren Namen vergessen. Hiess er Julian? Und sie? Auf der Schwägalp während der Mittagsrast traf ich sie zum zweiten Mal. Auf diesem Weg möchte ich nun die beiden Personen kontaktieren: Sie sollen sich bitte bei mir melden, um ihren Bierbon einzulösen oder wenigstens ein Schaf-Seckli zu erhalten.
ein paar Alternativen zum Samba
Hi Fans! Niemand will einen ganzen Monat nur Bier trinken und TV gucken. Zum Glück gibt es ja noch viele andere Möglichkeiten, um sich zu amüsieren. Auch im Juni 2014. Zum Beispiel am 20. an einem Apéro mit der Lieblingsperson beim Teilzeitmann im Volkshaus. Oder man gönnt seinem Gemüt am Sonntagabend, dem 22. ein paar wahre Geschichten. Oder man verhilft einem heiteren Buch zum Druck. Dazu muss man es nur beim Verlag von Fatima Vidal vorbestellen. Bitte tut dies, denn wenn bis zum 30. Juni nicht 333 Exemplare bestellt sind, wird es das Buch «Die Frau im Zug» nie geben. Und das wäre sehr schade. Ole!
Der Geist aus der Maniokbierschale
Ohne Maniokbier geht im Amazonas gesellschaftlich gar nichts. Das Schlüsselgetränk wird jedem Reisenden offeriert. Dabei ist das westliche Verständnis für Küchenhygiene nach wie vor herausgefordert. Denn traditionell wird das «Spuckebier» mittels Einspeichelung hergestellt. Im Maniokbier stecken aber noch viele weitere kulturelle Missverständnisse, etwa das scheinbar besinnungslose Besäufnis, das sich als Selbstreinigung eines Meistertrinkers entpuppt. Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich hat die Bedeutung des Kultgetränks erforscht. In der Ausstellung zur Wiedereröffnung sind diverse Trinkgefässe und deren Mythen zu entdecken. Dazu erschien im Dossier des neuen UZH Magazins ein Artikel über den Geist des Amazonas.
