Abgeben macht schlau
Kürzlich hat mein kleiner Bruder Marius eine siebenjährige Doktorarbeit abgeschlossen. Notabene summa cum laude, wo ich mich gern anschliesse. Er hat mir damit brüderlich die Last eines allfälligen akademischen Reüssierenmüssens von den Schultern genommen. Ich bin schon froh, wenn ich kürzere Schreibarbeiten für die Universität rechtzeitig fertig bringe. Wie zum Beispiel diesen Artikel übers Abgeben von Akademischen Arbeiten. Oder der etwas längere Text im UZH Magazin über die Forschung von Philipp Theisohn, der sich mit Ausserirdischen auf der Erde auseinander setzt. Ich fragte ihn natürlich auch, ob die Aliens denn schon hier waren. Die diplomatische Antwort des Professors: «Beweise mir zuerst, dass du selbst keiner bist.» Eine weitere These Theisohns würde ich übrigens auch unterschreiben: Der wirkliche Lohn für unsere Arbeit kommt nicht von dieser Welt.
Die blühende Agenda
Blüten sind im Journalismus ja wie die Enten ein zweischneidiges Schwert. Aber es ist doch beruhigend, wenn sich der Terminplan des laufenden Jahres langsam füllt auf das gängige Niveau hiesiger Breitseiten. Ich habe in der Agenda ein paar Daten gesetzt und einge weitere vertrauliche Abwesenheiten bewusst ausgelassen. Besonders stolz bin ich aber auf den Termin am MAZ im November: Mein Name wird da in einem Atemzug genannt mit Dr. Watson, Mr. Rundschau und Alexandra Stark!
Man lernt nie aus
Die Weiterbildung ist ein Schwerpukt im aktuellen Journal der Universität Zürich. Ein Teil dieses Fokus ist ein Rundgang im „Haus der Weiterbildung“ der UZH, wo man an einem beliebigen Tag in die unterschiedlichsten Kurse geraten kann, allesamt sehr lehrreich. Die Doppelseite hat übrigens Luca Bartulovic illustriert. Im gleichen Heft hat es einen zweiten Beitrag des Schreibgartens: Ein Porträt der Journalistin Susanne Wille, die ihre Karriere einst in der ZB begann. Die Historikerin ist übrigens weder verwandt noch verschwägert mit den legendären General Wille.
