Statt einem Adventskalender: ein rollender Selbstversuch
Mit der Arbeit ist es ja so eine Sache: Wer will, kann. Dies sagen jedenfalls die Liberalen. Und Sozis meinen eher: Alle sollen wollen dürfen. Oder wie sehen Sie das? Seit etwa einem halben Jahr trete ich ab und zu als Werbefahrer für die Firma „Working Bicycle AG“ in die Pedale. Da ich sowieso täglich unterwegs bin, rollend zumeist, ist das schwierigste an diesem Job, eine Kampagne zu ergattern. Dies ist mir seit Juni vier Mal gelungen, womit ich summa summarum genau 200 Stutz verdient habe. Brutto, fair enough. Man kann auch ohne Kampagne, quasi gratis, herumfahren und pro Kilometer Treuepunkte sammeln. Davon habe ich bisher 900 gesammelt, womit ich mir nebst dem Schoggibäumli ein „Velo-Lüti“ verdient habe. Herzlichen Dank!
The Chor singt dreimal Songs von Feist
Mit den Hobbies halte ich es ja so: am Montag ist Basketball, am Dienstag probt the Chor, meist in der Schönegg, am Mittwoch und am Donnerstag habe ich frei und am Freitag koche ich für die Kids. So bleibt das Wochenende immer frei für Theaterspektakel oder Auftritte. Am kommenden Sonntag, 10. September sowie am Donnerstag, dem 14. und nomol am Sonntag, 17. September treten wir in Zürich-Altstetten auf, in der Garage der Flüelastrasse 10, jeweils um 20 Uhr. See you there, das Motto lautet: „Feist“. Mehr Infos enthält der Flyer (gestaltet hat ihn Marc vom Bass, ein Profi).
17 Jahre Postcrossing – eine Reflexion vom Franz zu den Vollkosten
Seit dem 19. Dezember 2006 gehöre ich der Postcrossing-Community an. Das Postkartenwesen gehört sicher zu meinen günstigeren Hobbies, wobei es sich auf die Dauer natürlich schon zusammenläppert. Heute Sonntag habe ich mir spontan die realen Auslagen vor Augen geführt, im Sinne einer doppelt geflügelten Buchhaltung. Über den Daumen gepeilt habe ich 2154 Franken und 70 Rappen für Porti und Karten ausgegeben, was einer jährlichen Auslage von ca. 126 Franken 75 entspricht. Horrende Unkosten, könnte man meinen! Aber abgesehen davon, dass ja alles zurück kommt, mit Zins und Zinsenszins, entspricht dies rein zufällig meinem persönlichen Bussenbudget in der Stadt Zureich. Sprich: Mit dem gleichen Betrag könnte ich eine Rotlichtübertretung plus eine einmalige Fahrt im Bus mit Velo ohne Velobillet finanzieren. Also irgendwie scheint trotzdem alles noch im Grünen, nicht? Somit ist die Reflexion auch schon zu Ende, nicht jedoch das Postcrossing, of course.
