Spieglein an der Wand

Spieglein an der Wand

Posted by: on Okt. 1, 2014 | No Comments

Ich habe heute per Email eine Anfrage erhalten, zu welchen Bedingungen man hier einen Text platzieren könnte. Ich habe kurz geantwortet und dankend abgelehnt, da ich hier der einzige bin, der in meinen Garten schreibt. Das ist ja das Schöne am Schreibgarten. Schön ist auch, dass ich mich mit zumeist  harmlosen Sachen beschäftigen darf. Wie für das Dossier des aktuellen UZH Magazins zum Thema «Spieglein an der Wand», wo ich mit dem Psychologen Willibald Ruch über den Sinn fürs Schöne sprach.

Der Geist aus der Maniokbierschale

Der Geist aus der Maniokbierschale

Posted by: on Mai 21, 2014 | No Comments

Ohne Maniokbier geht im Amazonas gesellschaftlich gar nichts. Das Schlüsselgetränk wird jedem Reisenden offeriert. Dabei ist das westliche Verständnis für Küchenhygiene nach wie vor herausgefordert. Denn traditionell wird das «Spuckebier» mittels Einspeichelung hergestellt. Im Maniokbier stecken aber noch viele weitere kulturelle Missverständnisse, etwa das scheinbar besinnungslose Besäufnis, das sich als Selbstreinigung eines Meistertrinkers entpuppt. Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich hat die Bedeutung des Kultgetränks erforscht. In der Ausstellung zur Wiedereröffnung sind diverse Trinkgefässe und deren Mythen zu entdecken. Dazu erschien im Dossier des neuen UZH Magazins ein Artikel über den Geist des Amazonas.

Abgeben macht schlau

Abgeben macht schlau

Posted by: on Feb. 26, 2014 | No Comments

Kürzlich hat mein kleiner Bruder Marius eine siebenjährige Doktorarbeit abgeschlossen. Notabene summa cum laude, wo ich mich gern anschliesse. Er hat mir damit brüderlich die Last eines allfälligen akademischen Reüssierenmüssens von den Schultern genommen. Ich bin schon froh, wenn ich kürzere Schreibarbeiten für die Universität rechtzeitig fertig bringe. Wie zum Beispiel diesen Artikel übers Abgeben von Akademischen Arbeiten. Oder der etwas längere Text im UZH Magazin über die Forschung von Philipp Theisohn, der sich mit Ausserirdischen auf der Erde auseinander setzt. Ich fragte ihn natürlich auch, ob die Aliens denn schon hier waren. Die diplomatische Antwort des Professors: «Beweise mir zuerst, dass du selbst keiner bist.» Eine weitere These Theisohns würde ich übrigens auch unterschreiben: Der wirkliche Lohn für unsere Arbeit kommt nicht von dieser Welt.